Herausgeberporträt

Dan Diner


Dan Diner
Dr. Dan Diner ist Professor für Geschichte an der Hebräischen Universität Jerusalem sowie an der Universität Leipzig. Dort leitet er das Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur.
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Mit Beiträgen von

Israel Bartal (Jerusalem), John D. Klier (London), Lois C. Dubin (Northampton, Mass.), David Engel (New York), Dimitry Shumsky (Jerusalem), Yfaat Weiss(Haifa), Malachi Hacohen (Duke University), Alon Rachamimov (Tel Aviv), Michael L. Miller (Budapest), Marcos Silber (Haifa), Benjamin Nathans (Philadelphia), Hartmut Rüdiger Peter (Halle), Irina Savinova (Halle), Christian Geulen (Koblenz), Mitchell B. Hart (Gainesville), Nicolas Berg (Leipzig), Dirk Rupnow (Wien/Leipzig), Alan E. Steinweis (Lincoln, Nebr.), Carsten Schreiber (Berlin), Susannah Heschel (Hanover, N.H.), Horst Junginger (Tübingen), Claudia Koonz (Duke University), Veronika Lipphardt (Berlin), Matthias Berg (Berlin), Stephan Laux (Köln), Hans-Christian Petersen (Mainz)

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Dan Diner (Hg.)

Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts / Simon Dubnow Institute Yearbook V (2006)

1. Auflage 2006
620 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-36932-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Jahrbuch des Simon-Dubnow-Instituts / Simon Dubnow Institute Yearbook - Jahrgang 2006, Band 005

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Das Jahrbuch/Yearbook versammelt Beiträge unter dem Generalthema Diversität versus Homogenität.
Einen Schwerpunkt bildet der Übergang von Vielvölkerreichen zu Nationalstaaten.
Im Gegensatz zu modernen Nationalstaaten war die jüdische Lebenswelt durch Diversität und Heterogenität gekennzeichnet. Dies wird durch das Weitertragen jüdisch-korporativer Formen aus der imperialen Vormoderne in die nationalstaatliche Moderne deutlich. Demgegenüber zeigen die Beiträge zur nationalsozialistischen »Judenforschung«, welche Vorstellungen mit Vorhaben von ethnisch-rassischer Homogenität und Exklusion verbunden waren – eine negative Apotheose in der Moderne.
Die Schwerpunktthemen werden in den Rubriken – Forschungsprojekte, Diskussion, Gelehrtenporträt, Dubnowiana, Literaturbericht – aufgegriffen.

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