Autorenporträt

Hans-Günter Buchholz


Dr. Dr. Hans-Günter Buchholz (verstorben 2011) war Professor für Klassische Archäologie in Gießen.
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Imma Kilian-Dirlmeier (Eberbach), Brinna Otto (Innsbruck), Diamantis Panagiotopoulos (Heidelberg)

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Hans-Günter Buchholz

Erkennungs-, Rang- und Würdezeichen

Mit Beiträgen von Brinna Otto, Imma Kilian-Dirlmeier und Diamantis Panagiotopoulos

1. Auflage 2012
337 Seiten mit 245 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-25443-1
Vandenhoeck & Ruprecht

Archaeologia Homerica – Lieferungen - Lieferung D

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Die mit Abbildungen reich ausgestattete Lieferung zeigt, wie Rang- und Würdezeichen vom Selbstverständnis des Einzelnen wie auch ganzer Gesellschaften zeugen.
Wenn der höhere Wert einer Person oder ihres Ranges verdeutlicht werden soll, dann gebraucht der altgriechische Mythos in bestimmten Fällen die göttliche Abkunft des Betreffenden als Erklärung. So hatte etwa Herakles zwei Väter – einen göttlichen und einen menschlichen. Die übermenschliche Kraft des Helden findet darin ihre Erklärung. Als Zeichen seiner besonderen Stellung in der Gesellschaft trägt er z. B. das Löwenfell. Oft sollen Besonderheiten der Kleidung, der Waffen oder Geräte das Herausgehobensein ihrer Träger bekunden.

Auffällige Symbole können auch einen Gegenstand des täglichen Gebrauchs zum Würdezeichen werden lassen, z.B. sind an einem urartäischen Handspiegel des 7. Jhs. v. Chr. aus Bronze oben am Griff zwei nach außen blickende Kälberköpfe vollplastisch angearbeitet.
Die Behandlung von »Thronen« zeigt, dass Achtung, Wertschätzung von Personen für Homer nicht notwendig eines besonders kostbaren Sitzmöbels bedurfte, vielmehr den Ehrenplatz in der Platzordnung der Tafelrunde bedeutete. Eine Ehrung war die Beachtung von Würde.
Nach dem Konzept der Archaeologia Homerica werden hier z.B. Embleme und Symbole des mykenisch-homerischen Königtums behandelt und mit solchen des ägyptisch-vorderasiatischen verglichen. Die Aufteilung berücksichtigt vier Gruppen:
Kronen, Diademe, Kränze, Tänien usw., also am Kopf getragene Embleme, Bearbeiter: Prof. Panagiotopoulos/Heidelberg;
Throne, Sänften usw.; Bearbeiterin: Prof. Otto/Innsbruck;
Repräsentationssymbole wie Körperornat, Pektorale, Bearbeiterin Imma Kilian-Dirlmeier;
Allgemeines zum Königtum, Szepter, sonstige Stäbe, Kerykeia, Lanze und Prunkwaffen, Bearbeiter: Buchholz/Langgöns.

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