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Matthias Morgenstern


Matthias Morgenstern
Dr. phil. Matthias Morgenstern ist Professor für Judaistik am Institutum Judaicum der Universität Tübingen.
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Christian Bourdignon


Dr. phil. Christian Boudignon ist Direktor der Académie des langues anciennes und Mitarbeiter am Centre National de Recherche Scientifique (CNRS) – Université de Provence (Frankreich).
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Christiane Tietz


Christiane Tietz
Dr. theol. Christiane Tietz ist Professorin für Systematische Theologie an der Universität Mainz. Sie ist Vorsitzende der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft, Sektion Bundesrepublik Deutschland, und Mitglied im Rat der EKD.
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Mit Beiträgen von

Lisa Anteby-Yemini, Peter Yeshayahu Balog, Christian Boudignon, Eric Chaumont, Miriam Frenkel, Yehoshua Frenkel, Mariachiara Giorda, Hans-Peter Großhans, Moez Khalfaoui, Joachim J. Krause, Patrick Laurence, Matthias Morgenstern, Ari Ofengenden, Rosa Maria Parinello, Anders Klostergaard Petersen, Richard Puza, Edouard Robberechts, Serge Ruzer, Françoise Saquer-Sabin, Christiane Tietz, Alexandra Wörn.

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Matthias Morgenstern, Christian Bourdignon, Christiane Tietz (Hg.)

männlich und weiblich schuf Er sie

Studien zur Genderkonstruktion und zum Eherecht in den Mittelmeerreligionen

1. Auflage 2010
432 Seiten
ISBN 978-3-647-54009-2
Vandenhoeck & Ruprecht

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Gott schuf den Menschen »männlich und weiblich« (Gen 1,27). Religionswissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen aus acht Ländern der Europäischen Union und rings um das Mittelmeer gehen der Wirkungsgeschichte dieser Juden, Christen und Muslimen gemeinsamen Vorstellung nach. Die Aufsätze behandeln die Auslegung und Wirkungsgeschichte dieser Vorstellung in den heiligen Schriften der drei Religionen – von der Hebräischen Bibel über das Neue Testament, den Talmud und Koran bis zum kabbalistischen Schrifttum – sowie in den religiösen und außerreligiösen Rechtstraditionen, der Halacha, der Scharia, dem Kirchenrecht sowie dem Codex Theodosianus und Justinianus.
An markanten Beispielen wie etwa dem spätantiken Mönchtum, der Sklavengesetzgebung nach jüdischen Texten der Kairenser Genisa, der Heiratspolitik der Mamluken in Ägypten, der islamischen Kleidungsvorschriften oder dem frühen christlichen Feminismus werden einige rechtliche und soziale Kontexte dieser Auslegung und die ihr entsprechende Praxis vorgestellt.
Es stellt sich heraus, dass die Frauen- und Männerbilder überraschende inhaltliche und formale Übereinstimmungen und Parallelen, zugleich aber auch Divergenzen aufweisen, die vor allem mit den Wandlungsprozessen zusammenhängen, die Judentum, Christentum und Islam im Laufe ihrer Geschichte durchlaufen haben. Das letzte Kapitel des Bandes versammelt Beiträge zu diesen Transformationen der Genderkonstruktion und zum religiösen Eherecht.

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