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Sven-Oliver Müller


Dr. Sven Oliver Müller ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Geschichtswissenschaft und Philosophie der Universität Bielefeld.
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Cornelius Torp


Dr. Cornelius Torp ist Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Geschichte der Universität Halle-Wittenberg.
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Mit Beiträgen von

Volker Berghahn (New York), Olaf Blaschke (Trier), Dirk Bönker (Durham), Frank Bösch (Gießen), John Breuilly (London), Roger Chickering (Washington DC), Sebastian Conrad (Florenz), Jörg Echternkamp (Potsdam), Richard J. Evans (Cambridge), Dieter Gosewinkel (Berlin), Dieter Grimm (Berlin), Heinz-Gerhard Haupt (Bielefeld/Florenz), Manfred Hettling (Halle), Matthew Jefferies (Manchester), MacGregor Knox (London), Alan Kramer (Dublin), Birthe Kundrus (Oldenburg/Hamburg), Stephan Malinowski (Berlin), Thomas Mergel (Berlin), Sven Oliver Müller (Bielefeld), Ute Planert (Wuppertal), James Retallack (Toronto), Helmut Walser Smith (Nashville) , Cornelius Torp (Halle), Shulamit Volkov (Tel Aviv), Jürgen Zimmerer (Sheffield) und Benjamin Ziemann (Sheffield).

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Sven-Oliver Müller, Cornelius Torp (Hg.)

Das Deutsche Kaiserreich in der Kontroverse

1. Auflage 2009
461 Seiten mit 6 Grafiken gebunden
ISBN 978-3-525-36752-0
Vandenhoeck & Ruprecht

59,99 €
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Der Band liefert einen wichtigen Beitrag zu den anhaltenden Debatten über das Deutsche Kaiserreich (1871–1918). Ausgewiesene Kaiserreichexperten internationaler Provenienz geben einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand und werfen neue, richtungweisende Fragen auf. Das Buch ist an vier Achsen ausgerichtet, die Themen und Probleme markieren, auf die sich die Kontroversen über das Kaiserreich in den letzten Jahren konzentriert haben: die Verortung des Kaiserreichs in der deutschen Geschichte; das Verhältnis von Gesellschaft, Politik und Kultur; Formen militärischer Gewalt mit ihrem Brennpunkt im Ersten Weltkrieg und schließlich die transnationale Verflechtung Deutschlands im Zeitalter der »ersten Globalisierung«.

Der Sammelband liefert eine vielschichtige Analyse einer zentralen Epoche der deutschen Geschichte. Er zeigt, dass sich unsere Vorstellung vom Deutschen Kaiserreich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt hat. In entscheidenden Punkten hat sich die heutige Sicht auf das Deutsche Kaiserreich von den Fragen gelöst, die mit dem Aufstieg der historischen Deutung verbunden waren, die die deutsche Geschichte als einen schließlich in den Nationalsozialismus mündenden »Sonderweg« in die Moderne interpretierte. Das Kaiserreich tritt uns heute weit vielfältiger und nuancenreicher, weniger als autoritärer Machtstaat und weniger von der preußischen Warte aus gesehen gegenüber als früher. Das ist das Ergebnis einer Pluralisierung von methodischen Zugängen und Untersuchungsgegenständen, aber auch das Resultat einer nachhaltigen Verschiebung des historischen Erkenntnisinteresses.

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Pressestimmen    
Dieser Sammelband führt mitten hinein in die brüchigen Mythen der Modernisierungsideologie.
Eberhard Straub, WELT Online


[...] eine überaus anregende, multiperspektivische Lektüre.
Winfrid Halder, H-Soz-u-Kult
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[Die] Beiträge bieten ebenso kompetente wie prägnante Einführungen in die jeweiligen Forschungsfelder.
Friedrich Kießling, www.sehepunkte.de
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