Autorenporträt

Tanja Baensch


Dr. Tanja Baensch studierte Kunstgeschichte und Französisch in Göttingen, Caen/Normandie und Berlin. In verschiedenen Berufsstationen arbeitete sie an der Universität und am Museum. Derzeit steht sie am Deutschen Forum für Kunstgeschichte in Paris unter Vertrag.
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Tanja Baensch

»Un petit Berlin«?

Die Neugründung der Straßburger Gemäldesammlung durch Wilhelm von Bode im zeitgenössischen Kontext. Ein Beitrag zur Museumspolitik im deutschen Kaiserreich

1. Auflage 2007
678 Seiten mit zahlr. Abb. gebunden
ISBN 978-3-89971-380-0
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Im 1871 gegründeten »Reichsland Elsass-Lothringen« stand auch das Museumswesen im Blickfeld einer deutschen Interessenpolitik. Nachhaltig beeinflusst wurde es durch das Engagement des Berliner Museumsdirektors Wilhelm Bode, der in Straßburg mit Hilfe seiner vielfältigen Kontakte auf dem europäischen Kunstmarkt eine Gemäldesammlung neu aufbaute und deren Präsentation entscheidend bestimmte. Dieser Vorgang fand nicht nur Zustimmung, das Ergebnis galt teilweise als Ausdruck kultureller Fremdbestimmung. Bodes weitgreifende Befugnisse und sein zentralistischer Kurs stießen selbst auf deutscher Seite auf Kritik. Nach der Jahrhundertwende zeigte ein sich veränderndes Selbstbewusstsein im Elsass Auswirkungen auf die Straßburger Museumspolitik.

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Pressestimmen    
Mit der vorliegenden Studie hat Tanja Baensch nicht nur die weitgehend unbekannte Aktivität Wilhelm von Bodes für kleinere Museen außerhalb Berlins vorgestellt, sondern am Beispiel der Straßburger Gemäldegalerie eine veritable Forschungsgrundlage geschaffen.
Tessa Rosebrock, sehepunkte
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