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Dr. Andrea Ammendola ist seit 2012 Geschäftsführer am Institut für Rechtsgeschichte der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.
 


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Daniel Glowotz


Dr. Daniel Glowotz ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Teilprojekt »Formen symbolischer Kommunikation in der Messvertonung des 15. bis 17. Jahrhunderts« des Sonderforschungsbereichs »Symbolische Kommunikation und gesellschaftliche Wertesysteme vom Mittelalter bis zur Französischen Revolution« der Universität Münster.
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Prof. Dr. Jürgen Heidrich hat seit 2004 einen Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Münster inne.
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Andrea Ammendola, Daniel Glowotz, Jürgen Heidrich (Hg.)

Polyphone Messen im 15. und 16. Jahrhundert

Funktion, Kontext, Symbol

1. Auflage 2012
348 Seiten mit 30 Abbildungen und einer Audio-CD gebunden
ISBN 978-3-89971-822-5
V&R unipress

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Die polyphone Messe galt von der Mitte des 15. bis zum Ende des 16. Jahrhunderts in der praktischen Musikausübung und ihrer theoretischen Reflexion als die zentrale Ausdrucksform der abendländischen Kunstmusik, innerhalb derer sich die maßgeblichen kompositorischen Entwicklungen vollzogen. Um 1500 reifte zudem die Sensibilität für eine wirkungsvolle Anwendung und Funktionalisierung mehrstimmiger Musik im Rahmen zeremonieller Akte und Ritualsequenzen sowohl geistlicher als auch weltlicher Art. Dieser Band untersucht die polyphone Messe als Instrument zur symbolisch vermittelten, öffentlichkeitswirksamen Kommunikation im Spannungsfeld liturgischer und artifizieller, konfessioneller und politischer sowie stilistischer und gattungsgeschichtlicher Parameter.

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