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Klaus Herding


Dr. Klaus Herding ist Professor für Europäische Kunstgeschichte am Kunstgeschichtlichen Institut der Universität Frankfurt a. M.
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Gerlinde Gehrig


Dr. Gerlinde Gehrig ist freiberufliche Kunsthistorikerin.
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Mit Beiträgen von

Julia Bernard, Berlin / Hélène Cixous, Saint Denis (F) / Mechthild Fend, London / Gerlinde Gehrig, Darmstadt / Stefan Germer, Frankfurt am Main / Insa Härtel, Bremen / Rolf Haubl, Frankfurt am Main / Klaus Herding, Frankfurt am Main / Dagmar von Hoff, Mainz / Margaret Iversen, Colchester, UK / Marianne Leuzinger-Bohleber, Frankfurt am Main / Burkhardt Lindner, Frankfurt am Main / Thomas Röske, Heidelberg.

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Klaus Herding, Gerlinde Gehrig (Hg.)

Orte des Unheimlichen

Die Faszination verborgenen Grauens in Literatur und bildender Kunst

1. Auflage 2006
300 Seiten mit 70 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-45176-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog - Band 002

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Zum ersten Mal wird Sigmund Freuds zentrales Werk »Das Unheimliche« (1919) nicht nur von psychoanalytischer und literaturwissenschaftlicher, sondern zugleich von kulturgeschichtlicher Seite aus kritisch gesichtet. Dabei werden Freuds Thesen für die Erforschung von reichhaltigem Material aus bildender Kunst und Literatur gewinnbringend angewendet. Das Spektrum reicht von der französischen Malerei und Literatur des 19. Jahrhunderts über Symbolismus und Surrealismus bis hin zur zeitgenössischen Kunst. Doch auch sozialhistorisch bedeutsame Phänomene, wie die Ausbildung autoritärer Mythen im kreativen Kontext und die Rezeption des künstlerischen Schaffens psychisch Kranker, werden auf Aspekte des Unheimlichen hin untersucht.

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›Orte des Unheimlichen‹ ist damit vielleicht eine der originellsten Publikationen zu Freuds Text bislang, gerade weil es hier nicht mehr allein Psychologen und Literaturwissenschaftler, sondern vor allem Kunsthistoriker sind, die das Konzept durch ihre produktive Anwendungen erneut plausibilisieren.
F.LM


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Titel der Reihe
Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog