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Marianne Leuzinger-Bohleber


Marianne Leuzinger-Bohleber
Prof. Dr. phil. Marianne Leuzinger-Bohleber ist Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt/Main und Professorin für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Kassel.



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Yvonne Brandl


Dr. Yvonne Brandl, Diplom-Psychologin und Germanistin, ist Projektleiterin am Sigmund-Freud-Institut Frankfurt/Main.
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Gerald Hüther


Gerald Hüther
Prof. Dr. rer. nat. Dr. med. habil. Gerald Hüther ist Neurobiologe und leitet die Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg. Wissenschaftlich befasst er sich mit dem Einfluss früher Erfahrungen auf die Hirnentwicklung, mit den Auswirkungen von Angst und Stress und der Bedeutung emotionaler Reaktionen. Er ist Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen und populärwissenschaftlicher Darstellungen (Sachbuchautor).
www.win-future.de, www.nelecom.de, www.sinn-stiftung.eu, www.forum-humanum.eu www.gerald-huether.de
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Mit Beiträgen von

Hartmut Amft, Darmstadt / Lars Aulbach Frankfurt a. M. / Yvonne Brandl, Frankfurt a. M. / Dieter Bürgin, Basel / Betty Caruso, Frankfurt a. M. / Manfred Cierpka, Heidelberg / Frank Dammasch, Frankfurt a. M. / Manfred Döpfner, Köln / Katrin Einert, Frankfurt a. M. / Manfred Gerspach, Darmstadt / Oliver Glindemann, Darmstadt / Gerlinde Göppel, Frankfurt a. M. / Klaus-Dieter Grothe, Wetzlar / Stephan Hau, Linköping (Schweden) / Bernd Henke, Hamburg / Paula Hermann, Darmstadt / Pawel Hesse, Frankfurt a. M. / Jantje Heumann, Frankfurt a. M. / Anke-Maria Horlbeck, Wetzlar / Gerald Hüther, Göttingen / Gamze Karaca, Frankfurt a. M. / Julia König, Frankfurt a. M. / Gerd Lehmkuhl, Köln / Jochen Lendle, Wiesbaden / Marianne Leuzinger-Bohleber, Frankfurt a. M. / Hans von Lüpke, Frankfurt a. M. / Dieter Mattner, Darmstadt / Peter Riedesser, Hamburg / Bernhard Rüger, München / Alex Schwenk, Frankfurt a. M. / Heidi Staufenberg, Frankfurt a. M. / Sibylle Steuber, Frankfurt a. M. / Nadine Teuber, Frankfurt a. M. / Christiane Uhl, Kassel / Judith Vogel, Frankfurt a. M. / Christine Waldung, Mainz / Lisa Wolff, Frankfurt a. M.

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Marianne Leuzinger-Bohleber, Yvonne Brandl, Gerald Hüther (Hg.)

ADHS – Frühprävention statt Medikalisierung

Theorie, Forschung, Kontroversen

2. Auflage 2006
306 Seiten mit 14 Abb. und 3 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-45178-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog - Band 004

34,99 €
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Buch

Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) ist heutzutage eine weitverbreitete Diagnose, mancherorts für fast alle kindlichen Schwierigkeiten im Vorschul- und Grundschulalter. Die Erklärungen reichen von Störungen des Hirnstoffwechsels, Frühverwahrlosungen, psychischen oder psychosozialen Regulationsstörungen bis hin zu Hochbegabungen.
Bei den Präventions- und Therapieangeboten gehen die Empfehlungen weit auseinander. Für die einen ist ein verstehender Zugang zum einzelnen Kind und seiner Lebenssituation der richtige Weg, während andere in einer medikamentösen Behandlung die Lösung des Problems sehen. Diese Sichtweise hat in den letzten zehn Jahren enormen Auftrieb erhalten. Die Autoren dieses Bandes problematisieren und diskutieren eine drohende Medikalisierung sozialer Probleme. Sie greifen aktuelle Kontroversen auf und plädieren für eine sorgfältige Diagnostik sowie für eine professionelle Zusammenarbeit aller beteiligten Experten bei der Therapie der betroffenen Kinder.

Weitere Titel zum Thema:
Schäfer, Ulrike / Gerber, Wolf-Dieter: AD(H)S – Die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung
Schröder, Annette: ADS in der Schule

Gerald Hüther im heute-journal: Ritalin – viel zu oft verschrieben (Video-Link zur ZDF-Mediathek)

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Pressestimmen    
Auch wenn die Auseinandersetzung mit psychoanalytischen Ansätzen nicht mein persönliches Interesse trifft, halte ich es für ein wichtiges Buch zum Thema ADHS und empfehle es ausdrücklich.
Peter Luitjens, systhema


... ein hervorragendes Herausgeberwerk ...
Alexander Tewes, socialnet


Das Buch macht den Eltern Mut, die sich entschlossen haben, mündig zu werden.
Report Schleswig Holstein Verband der Angestellten-Krankenkasse e.V.


Es ist zu hoffen, dass diese reichhaltige Publikation dazu beitragen kann, fruchtlose konfrontative Debatten zu überwinden und die ausserordentlich komplizierte Problematik mit der nötigen kritischen Distanz anzugehen.
A. Moser, Schweizer Archiv für Neurologie und Psychiatrie


Das Buch gehört ... zum Besten, was man zu ADHS heute lesen kann. Auch, weil es den naheliegenden Vereinfachungen entgeht und stattdessen dem Leser zutraut, den Forschungsstand verstehen zu wollen.
Elisabeth von Thadden, Die Zeit
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Titel der Reihe
Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog