Französische Almanachkultur im deutschen Sprachraum (1700–1815)
 

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Hans-Jürgen Lüsebrink


Prof. Dr. Hans-Jürgen Lüsebrink hat 1981 im Fach Romanische Philologie und 1984 Geschichtswissenschaften promoviert. 1987 folgte die Habilitation an der Universität Bayreuth; seit 1994 ist er Professor für Romanische Kulturwissenschaft und Interkulturelle Kommunikation an der Universität des Saarlandes.
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York-Gothart Mix


Dr. York-Gothart Mix ist seit 2002 Professor für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Komparatistik an der Universität Marburg. Er promovierte 1986 und habilitierte sich 1993 an der Universität München.
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Hans-Jürgen Lüsebrink, York-Gothart Mix (Hg.)

Französische Almanachkultur im deutschen Sprachraum (1700–1815)

Gattungsstrukturen, komparatistische Aspekte, Diskursformen

In Zusammenarbeit mit Jan Fickert und Bianca Weyers

1. Auflage 2013
318 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-892-8
Bonn University Press bei V&R unipress

Deutschland und Frankreich im wissenschaftlichen Dialog / Le dialogue scientifique franco-allemand - Band 003

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Dieser Band widmet sich dem umfassenden Korpus französischsprachiger Almanache, die bis zum Ende der Napoleonischen Ära im deutschen Sprach- und Kulturraum gedruckt, verlegt und rezipiert wurden. Er analysiert diese bisher unerschlossenen Quellen aus literatur-, kultur- und medienwissenschaftlicher Perspektive. In 13 Einzelstudien wird deutlich, dass es sich bei den auf ein Elitenpublikum zielenden frankophonen Almanachen um inhaltlich breit gefächerte und in genrespezifischer Hinsicht hoch differenzierte, transkulturell orientierte Periodika handelt. Die Untersuchungen dieses frankophonen Alltagsmediums im deutschsprachigen Raum dokumentieren zudem die Mehrsprachigkeit der Aufklärung und offenbaren ein differenziertes Interesse für die Kultur der Nachbarnationen, wodurch die Realität der transkulturellen Verbindungen zwischen den europäischen Literaturen nachdrücklich ins Bewusstsein gehoben wird.

This volume introduces the francophone almanacs published in the German linguistic and cultural world by through the end of the Napoleonic era. It additionally analyzes this previously untapped and largely unknown corpus against the backdrop of literary, cultural and media studies. With regards to francophone almanacs targeting an elite audience, it is apparent that the content is wideranging, while the genre is highly differentiated and transculturally oriented. These periodicals may include literary soft-cover books, lady’s almanacs, royal almanacs, theatre almanacs, muses’ almanacs, antirevolutionary almanacs and state almanacs. All of these qualify the general notion of one public, one audience, or the national literatures. Moreover, they impressively document multilingualism of the German Enlightenment in an European context. This also questions the paradigm shift to the English culture from 1770 onwards, established by historiography, and basically taps a field ignored by national philology.

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