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Christoph Seidler


Christoph Seidler
Dr. sc. med. Christoph Seidler, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, arbeitet in eigener Praxis in Berlin.
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Irene Misselwitz


Irene Misselwitz
Dr. med. Irene Misselwitz, Fachärztin für Neurologie und Psychiatrie sowie Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytikerin, ist in eigener Praxis in Jena tätig.
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Stephan Heyne


Dr. med. Stephan Heyne, Facharzt für Innere Medizin, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, analytischer Gruppenpsychotherapeut (IDG), arbeitet als niedergelassener Psychotherapeut in Berlin.
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Harald Küster


Harald Küster
Dipl.-Psych. Harald Küster, Psychologischer Psychotherapeut, Einzel- und Gruppenpsychotherapie für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Organisationsentwicklung, Supervision und Coaching, arbeitet in eigener Praxis in Halle.
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Mit Beiträgen von

Hans Bosse, Heidelberg / Margit Dehne, Berlin / Ulrike Gedeon, Halle / Michael Geyer, Erfurt / Stephan Heyne, Berlin / Franz Jäkel, Wismar / Norbert Jung, Berlin / Gundula Jung-Römer, Berlin / Michal Kaiser-Livne, Berlin / Harald Küster, Halle / Hans-Joachim Maaz, Halle / Thomas Mies, Münster / Irene Misselwitz, Jena / Horst Neumann, Berlin / Christoph Seidler, Berlin / Ingrid Stahmer, Berlin / Henning Zimmermann, Berlin / Sara Zimmermann, Berlin.

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Christoph Seidler, Irene Misselwitz, Stephan Heyne, Harald Küster (Hg.)

Das Spiel der Geschlechter und der Kampf der Generationen

Gruppenanalyse in Ost und West

1. Auflage 2010
228 Seiten mit 5 Abb. kartoniert
ISBN 978-3-525-40169-9
Vandenhoeck & Ruprecht

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65 Jahre sind seit der Katastrophe von Nationalsozialismus und Zweitem Weltkrieg vergangen, und 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands erscheinen die Wunden und ihre Notversorgung in einem neuen Licht. Leid, Verstrickung und Elend werden in überwältigenden Details sichtbar, die vielleicht erst jetzt, Generationen später, aushaltbar scheinen. Damit kann Heilen langsam einsetzen.
Zu den Wunden in unserem Fachgebiet gehören auch die Vernichtung und Vertreibung der jüdischen Kollegen, und damit der Psychoanalyse und der Gruppenanalyse. Die in Deutschland gebliebenen Psychoanalytiker wurden zumeist auch die Begründer der Gruppenpsychotherapie. Was für ein Erbe! Wie viel Schuld, wie viel Angst – und wie viel Mut!
Die in diesem Band versammelten Beiträge stammen von den Kindern und Kindeskindern dieser Gründergeneration, meist aus dem Osten Deutschlands. Der komplizierte Name »Intendierte Dynamische Gruppenpsychotherapie« zeugt von dem Bemühen, das Unbewusste zu bändigen – nach Nazizeit, Krieg und Stalinismus.
Mit den emanzipatorischen Prozessen, die Frauen und Männer durchgemacht und vor sich haben, befasst sich der zweite Themenkomplex. Dass es sich dabei zumeist um Gruppenprozesse handelt, liegt in der Natur von Solidarität und Emanzipation.
Den Rahmen setzen zwei Beiträge, die den wirksamsten Heilfaktor in Gruppen betreffen: Hoffnung.

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