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Maike Schmidt

Grönland – Wo Nacht und Kälte wohnt

Eine imagologische Analyse des Grönland-Diskurses im 18. Jahrhundert

1. Auflage 2011
247 Seiten gebunden
ISBN 978-3-89971-827-0
V&R unipress

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Buch

Thema dieses Buches ist der deutschsprachige Grönland-Diskurs des 18. Jahrhunderts. Die Autorin untersucht ihn mittels Imagologie und Diskursanalyse auf drei interdiskursiven Ebenen: der Reiseliteratur, der Geschichtsphilosophien und der Belletristik. Im Mittelpunkt steht jeweils die Sicht auf Grönland von außen, also die europäische Perspektive. Deutlich wird, dass die Bilder, die Grönland und die Grönländer als fremd oder exotisch markieren, wesentlich länger im Diskurs präsent bleiben als andere. Vom Beginn der Besiedelung Grönlands durch die Europäer um 1720 bis in die 1760er Jahre hinein stabilisieren sich erste Images, die ihren Ursprung zum Teil schon in den Reiseberichten des 17. Jahrhunderts haben. Sie zeichnen ein überwiegend feindliches Bild vom ›äußersten Norden‹. Erst Ende der 1760er und verstärkt seit den 1770er Jahren werden sie überprüft und in den zeitgenössischen gesellschaftlichen und philosophischen Kontexten diskutiert. Um 1800 kündigt sich dann ein erneuter Wandel in der Beurteilung Grönlands und der Grönländer an.

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