Südwestdeutscher Reichsadel im 17. und 18. Jahrhundert

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Esteban Mauerer

Südwestdeutscher Reichsadel im 17. und 18. Jahrhundert

Geld, Reputation, Karriere: Das Haus Fürstenberg

1. Auflage 2001
456 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-36059-0
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften - Band 066

69,99 €
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Das Haus Fürstenberg zählte mit seinen Territorien im 17. Jahrhundert zu den bedeutendsten Adelsgeschlechtern im Südwesten des Alten Reiches. Die Fürstenberger lebten in einer Zeit, in der Macht und Ansehen des Kaisers nach den Einschränkungen des Westfälischen Friedens wieder stiegen. Der Kaiser konnte Karrieren fördern, Stellen und Versorgungsmöglichkeiten zuteilen und die soziale Position der adeligen Familien bestimmen. Sich den Zugang zum Hof zu bewahren und sich ständig in der Nähe des Kaisers zu etablieren, war für den Adel von entscheidender Wichtigkeit.
Zentraler Wert in dieser Lebenswelt war die Reputation, das Ansehen oder Prestige, die Ehre, die man hatte. Sie repräsentierte die gesellschaftliche Stellung, machte deutlich, wer man war, und bestimmte den Ort, an den man von anderen gestellt wurde. Sie konnte zu- oder abnehmen, sie konnte wachsen und Handlungsmöglichkeiten eröffnen, sie konnte aber auch verloren gehen und war dann kaum wieder zu erlangen. Esteban Mauerer untersucht die Lebenswege von sieben Fürstenbergern, die einer Generation angehörten und in der Kirche, beim Militär sowie im Reichs- und Hofdienst Karriere machten. Anhand ihrer Karriereverläufe stellt er die große Bedeutung von Reputation dar und erhellt die Zusammenhänge zwischen finanziellen Ressourcen, gesellschaftlichen Chancen, Gewinn und Verlust von Ansehen, Selbstdarstellung und Repräsentation.

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Pressestimmen    
An der fundierten Untersuchung zur Herrschafts-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte des Hauses Fürstenberg werden sich künftige vergleichbare Studien messen lassen müssen.
Margit Ksoll-Marcon, Zeitschrift für bayerische Landesgeschichte


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