Gewalt – Bedrohung – Krieg: Georg Friedrich Händels Judas Maccabaeus

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Dominik Höink


Dominik Höink ist seit 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen des Exzellenzclusters »Religion und Politik in den Kulturen der Vormoderne und der Moderne«.
Seit 2011 ist er Mitglied im Jungen Kolleg der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste Düsseldorf.
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Jürgen Heidrich


Prof. Dr. Jürgen Heidrich hat seit 2004 einen Lehrstuhl für Musikwissenschaft an der Universität Münster inne.
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Dominik Höink, Jürgen Heidrich (Hg.)

Gewalt – Bedrohung – Krieg: Georg Friedrich Händels Judas Maccabaeus

Interdisziplinäre Studien

1. Auflage 2010
242 Seiten mit 9 Abbildungen
ISBN 978-3-86234-102-3
V&R unipress

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Georg Friedrich Händels »Judas Maccabaeus« ist einer der bedeutendsten Beiträge zum englischen Oratorium des 18. Jahrhunderts. Zurückgreifend auf den in England seit dem 16. Jahrhundert verwendeten Identifikationstopos der Briten mit dem biblischen Volk Israel komponierte Händel eine Reihe biblischer Oratorien als Reflex auf seine politische Gegenwart. Der durch die Verbindung zum Duke of Cumberland, den Jakobitenaufstand oder das Ringen der Briten um kulturelle Identität politisch aufgeladene »Judas Maccabaeus« ist somit ein treffliches Beispiel für die Verschränkung von Religion und Politik im Oratorium.
Aus verschiedenen fachlichen Perspektiven (Musikwissenschaft, Theologie, Geschichte und Anglistik) beleuchten die Autoren das Werk von den Textgrundlagen und seiner Entstehung bis hin zur Rezeption im 20. Jahrhundert. In detaillierten Spezialstudien wird der literarischen und musikalischen Verarbeitung des zugrunde liegenden gewalttätig-kriegerischen Sujets samt den theologischen und politischen Implikationen sowie seiner Rezeption nachgegangen.

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