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Marianne Krüger-Potratz


Dr. Marianne Krüger-Potratz ist Professorin für International und Interkulturell Vergleichende Erziehungswissenschaft an der Universität Münster; sie leitet dort die »Arbeitsstelle Interkulturelle Pädagogik«.
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Hans H. Reich


Dr. Hans H. Reich ist Professor emeritus am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Universität Koblenz-Landau.
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Marianne Krüger-Potratz, Hans H. Reich (Hg.)

Familien- und Jugendpolitik in der Einwanderungsgesellschaft

Akzente – Analysen – Aktionen

1. Auflage 2012
144 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-89971-979-6
V&R unipress

Beiträge der Akademie für Migration und Integration - Heft 013

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Erklärtes Ziel der deutschen Integrationspolitik ist eine chancengerechte Teilhabe von Menschen mit Migrationshintergrund an allen zentralen gesellschaftlichen Bereichen. Insbesondere für jüngere Generationen ist dieses Ziel wichtig, denn der Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund an jüngeren Bevölkerungsgruppen wird steigen.
Ein zentrales Handlungsfeld ist daher die Jugend- und Familienpolitik in Deutschland. Denn trotz gleicher Motivation der Jugendlichen mit Migrationshintergrund und hoher Bildungsorientierung der Eltern bestehen im Vergleich zu Deutschen geringere Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe. Dieser Band stellt die Ist-Situation dar. Verschiedene Beiträge zeigen, wie man Eltern unabhängig von ihrer Herkunft, Bildung und ihrem sozialen Status im Integrationsprozess stärken kann und wie diese ihre Kinder unterstützen können. Wie die Ressourcen und Potenziale Jugendlicher mit Migrationshintergrund erkannt werden können und wie man ihre gesellschaftliche Teilhabe fördern kann, wird im letzten Teil anhand konkreter Maßnahmen und Programme veranschaulicht.

The declared objective of German integration policy is to enable people with migratory backgrounds to have the same opportunity as everybody else to participate in all key areas of society. In particular for the younger generations, this objective is imperative, because the proportion of people with migratory backgrounds is bound to grow.
A key policy area is therefore youth and family welfare policy in Germany. Despite similar motivation, young people with a migrant background and a high educational orientation among their parents have lower chances of social participation compared to young Germans. This volume presents the current situation. Various contributions show how parents, regardless of their background, education or social status can be empowered in the integration process and how they can support their children. How the resources and potentials of young people with a migrant background can be recognised and how their social participation can be promoted is demonstrated in the last section using examples of concrete measures and schemes.

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