Erwählung erinnern

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Almuth Hammer

Erwählung erinnern

Literatur als Medium jüdischen Selbstverständnisses. Mit Fallstudien zu Else Lasker-Schüler und Joseph Roth

1. Auflage 2004
229 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-35577-0
Vandenhoeck & Ruprecht

Formen der Erinnerung - Band 018

34,99 €
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Buch

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sind die Juden weitgehend in die deutsche Sprache und Kultur integriert. Was aber »Judentum« ausmacht, ist uneindeutig geworden: eine Konfession, eine Nation, eine antisemitische Konstruktion? In dieser Situation greifen deutsch-jüdische Autoren verstärkt auf die jüdische Tradition zurück, nicht zuletzt auf die Bibel. Diese Untersuchung zeigt, welche Deutungsmuster die überlieferten Texte für dieses Spannungsfeld bereitstellen. Es wird deutlich, dass Aufklärung und Säkularisierung zu einem tiefgreifenden Bruch in der jüdischen Erinnerung geführt haben. Der Literatur gelingt es, die Herausforderungen der Moderne mit der jüdischen Tradition zu vermitteln und jüdisches Selbstverständnis zu reformulieren.

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