Rolf Haubl, Volker Caysa
Hass und Gewaltbereitschaft
1. Auflage 2007
138 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-45172-4
Vandenhoeck & Ruprecht
Philosophie und Psychologie im Dialog - Band 003
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Hass ist ein facettenreiches Gefühl absoluter und tiefer Antipathie. Es führt zu Benachteiligung, Verachtung, Diskriminierung, Misshandlungen bis hin zu Völkermorden und Kriegen. Es gibt ihn in vielfältigsten Formen – Selbsthass, Frauenhass, Fremdenhass – und aus verschiedensten Gründen – Neid, Angst, Unsicherheit. Zwar ist viel über den Hass geschrieben worden, über diese dunkle Seite der menschlichen Natur, die in ihrer Stärke und Unbeirrbarkeit oft der Liebe entgegengesetzt wird. Richtig zu erklären ist er jedoch bis heute nicht.
Der Psychologe Rolf Haubl und der Philosoph Volker Caysa begeben sich in diesem Band in das Reich des Hasses und durchstreifen es bis in den letzten Winkel. Dabei wird deutlich: Wer für ein friedfertiges Zusammenleben – von Einzelnen, Gruppen und Nationen – eintritt, muss um die Notwendigkeit des Hasses wissen und die physische und psychische Not verstehen lernen, die Hassende mitunter gewaltbereit werden lässt.

