André Karger, Christoph Weismüller (Hg.)
Ich hieß Sabina Spielrein
Von einer, die auszog, Heilung zu suchen. Wissenschaftliche Aufsätze
1. Auflage 2006
139 Seiten mit 6 Abb. und 2 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-46216-4
Vandenhoeck & Ruprecht
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Anfang der 1980er Jahre gelangte Sabina Spielrein (1885–1942) durch den Zufallsfund bis dato unbekannter Dokumente zu später Berühmtheit. Zunächst wegen einer schweren Hysterie in der Psychiatrischen Klinik Burghölzli in Zürich von C. G. Jung behandelt, wurde Spielrein später selbst anerkannte Psychoanalytikerin.
Neben dem schmalen Œuvre und der ungewöhnlichen Lebensgeschichte stand vor allem die Beziehung mit C. G. Jung im Zentrum des wissenschaftlichen und feuilletonistischen Interesses. Sie wurde zum exemplarischen »Fall« von Grenzüberschreitung in der Psychotherapie. Die Beschäftigung mit der Person Sabina Spielrein und ihrem reichhaltigen Werk rückte oft in den Hintergrund. Dieses Buch geht in einer differenzierteren Sicht auf die Ereignisgeschichte den verborgenen Motiven und Strukturen ihrer Protagonisten nach.
Wir bedanken uns bei Frau Elisabeth Márton, der Regisseurin des Films Ich hieß Sabina Spielrein für das Nutzungsrecht des Werktitels. Der Film befasst sich mit dem Leben und der Arbeit Sabina Spielreins und ergänzt das vorliegende Buch.

