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Armin Lange


Armin Lange
Dr. theol. Armin Lange ist Professor für das Judentum des zweiten Tempels und Vorstand des Instituts für Judaistik der Universität Wien. In seinen Lehrveranstaltungen bestreitet er die Zeit von den Anfängen Israels und Judas bis zum zweiten jüdischen Krieg. In seiner Forschung spezialisiert er sich auf die weisheitliche und prophetische Literatur Israels, die Textfunde vom Toten Meer sowie die Text- und Kanongeschichte der Hebräischen Bibel. Er ist Mitglied des internationalen Herausgeberteams der Textfunde vom Toten Meer.
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K.F.Diethard Römheld


Dr. theol. K.F. Diethard Römheld ist Pfarrer der Evangelischen Kirche im Rheinland in Rheinbach bei Bonn.
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Matthias Weigold


Dipl.-Theol. Matthias Weigold hat in Tübingen und Jerusalem studiert und ist Assistent am Institut für Judaistik der Universität Wien.
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Mit Beiträgen von

Kathell Berthelot, George J. Brooke, Klaus Davidowicz, Roland Deines, Beate Ego, Heinz-Josef Fabry, Darryl Gless, William Horbury, Rainer Kessler, Peter Landesmann, Carol Meyers, Eric Meyers, Leo G. Perdue, Frank Stern, Felicia Waldman, Géza G. Xeravits, Yaakov Ariel.

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Armin Lange, K.F.Diethard Römheld, Matthias Weigold (Hg.)

Judaism and Crisis

Crisis as a Catalyst in Jewish Cultural History

1. Auflage 2011
340 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-54208-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Institutum Judaicum Delitzschianum - Band 009

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Das Judentum blickt in seiner Geschichte auf eine lange Reihe politischer, sozialer, kultureller und religiöser Krisen zurück, die durch äußere Bedrohungen hervorgerufen wurden. Erfahrungen wie das Babylonische Exil, die sogenannten hellenistischen Religionsreformen, der erste und zweite jüdische Krieg, die Inquisition und die Shoa sind nicht spurlos am Judentum vorbei gegangen. Vielmehr veranlasste die Bewältigung dieser Krisen Juden immer wieder dazu, ihre Identität zu reflektieren und unter den gegebenen Umständen von Neuem zu artikulieren. Die Autoren beschäftigen sich mit der Frage, wie Juden die Bedrohungen ihrer Existenz, Kultur und Religion verarbeitet haben und wie sich die Überwindung dieser Erfahrungen auf die Gestalt des Judentums ausgewirkt hat.

Zusammenfassung

Babylonisches Exil, hellenistische Religionsreformen, erster und zweiter jüdischer Krieg, Inquisition oder Shoa – um nur einige Krisensituationen zu nennen, die das Judentum seit seinen Anfängen überwinden musste. Dies blieb nicht ohne Folgen für das jüdische Selbstverständnis, denn die Verarbeitung dieser Bedrohungserfahrungen veranlasste Juden dazu, ihre Identität zu reflektieren und neu zum Ausdruck zu bringen. Wie die Gestalt des Judentums durch diese Reflexionsprozesse geformt wurde, ist das Thema dieser Darstellung.

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