Autorenporträt

Walter Bruchhausen


Dr. Walter Bruchhausen ist Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin sowie Ethnomedizin am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn.
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Autorenporträt

Heinz Schott


Professor Dr. Heinz Schott ist Direktor des Medizinhistorischen Instituts an der Universität Bonn.
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Walter Bruchhausen, Heinz Schott

Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin

Unter Mitarbeit von Ralf Forsbach

1. Auflage 2008
265 Seiten mit 75 Abb. und 6 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-8252-2915-3
V&R UTB

21,99 €
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Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin sind drei Fachgebiete, die nicht voneinander zu trennen sind. So ist die Geschichte der Medizin substantiell mit ethischen Fragestellungen verknüpft – und umgekehrt bleibt auch die medizinische Ethik ohne eine historische Relativierung abstrakt. Als »Theorie der Medizin« werden die theoretischen Grundannahmen und Leitideen verstanden, die der medizinischen Anthropologie zugeordnet werden können und die für Geschichte und Ethik der Medizin gleichermaßen entscheidend sind. Der Querschnittsbereich »Geschichte, Theorie, Ethik der Medizin« setzt sich somit mit geistes- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen in der Medizin auseinander und wird daher als Bereich der Medical Humanities bezeichnet.

Das Medizinhistorische Institut der Universität Bonn hat aufgrund seiner bisherigen Lehrtätigkeit und seines Forschungsprofils ein Vorlesungsprogramm entwickelt, das in diesem Lehrbuch für Medizinstudierende erstmals zusammenfassend dargestellt wird. Weitere, ständig zu verbessernde Auflagen sind in gewissen zeitlichen Abständen vorgesehen. Diese »Vorlesungen zur Einführung« in die Medical Humanities haben den praktischen Zweck, für die Lehrveranstaltungen auf dem Gebiet der Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin eine Grundlage zu schaffen sowie einen Gegenstandskatalog für die Abschlussklausur zu liefern. Darüber hinaus führen sie die Studierenden (und sonstigen interessierten Leser) in übersichtlicher und knapper Form in das weite Feld des Fachgebietes ein und bieten ihnen konkrete Anhaltspunkte, an denen sie mit eigenen Fragestellungen ansetzen und weiterforschen können.

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