Autorenporträt

Francesca Weil


Dr. phil. Francesca Weil ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung an der TU Dresden.
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Francesca Weil

Zielgruppe Ärzteschaft

Ärzte als inoffizielle Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR

1. Auflage 2007
308 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-89971-423-4
V&R unipress

Berichte und Studien - Band 054

34,99 €
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Die übergroße Mehrheit der Ärzte in der DDR gehörte weder der SED an, noch ließ sie sich auf Spitzeltätigkeiten für die Staatssicherheit ein. Dennoch war der Anteil an inoffiziellen Mitarbeitern (IM) des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) unter Ärzten eindeutig höher als in der Gesamtbevölkerung. Das bestätigt vor allem, dass die Partei- und Staatsführung diese bildungsbürgerlich geprägte Berufsgruppe besonders penibel observieren ließ. Zudem profitierte das MfS vom Zugriff auf Patientenunterlagen.
Nach 1989/90 konnten zahlreiche IM-Ärzte sich aufgrund der Stellung ihres Berufsstandes den Konsequenzen ihres politischen Handelns entziehen und weiterpraktizieren. Die vorliegende Studie untersucht die spezifischen Merkmale der Zusammenarbeit von Ärzten und Staatssicherheitsdienst und trägt mit einer differenzierten Betrachtung zur sachlichen Auseinandersetzung mit Denunziation, ihren Ursachen und Folgen bei.

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Pressestimmen    
Der klare Aufbau und die sachliche Sprache der Studie sowie die zumeist indirekte Zitierweise erzeugen Distanz und lassen den Fakten Raum. Dies allerdings beeindruckt stärker, als es jede marktschreierische Anklageschrift getan hätte.
Sabine Weber, DeutschlandRadio


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