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Irene Dingel


Prof. Dr. phil. habil. theol. Irene Dingel ist Direktorin des Leibniz-Instituts für Europäische Geschichte (Abteilung für Abendländische Religionsgeschichte).
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Christiane Tietz


Christiane Tietz
Dr. theol. Christiane Tietz ist Professorin für Systematische Theologie an der Universität Mainz. Sie ist Vorsitzende der Internationalen Bonhoeffer-Gesellschaft, Sektion Bundesrepublik Deutschland, und Mitglied im Rat der EKD.
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Mit Beiträgen von

Y. Amir, J. Becker, D. Burkard, M. Droege, E. Geldbach, S. Hagemann, F. Hengsbach, A. Lehnardt, V. Leppin, A. Liese, H. Maier, V.N. Makrides, K. Pinggéra, L. Richter-Bernburg, J.D. Roth, R. Sakrani, T. Schüller, G. Thomas, C. Tietz, M. Weingardt und A. Yasar.

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Irene Dingel, Christiane Tietz (Hg.)

Die politische Aufgabe von Religion

Perspektiven der drei monotheistischen Religionen

Mit einem Vorwort von Irene Dingel und Christiane Tietz.

1. Auflage 2011
433 Seiten mit 4 Abb. und 1 Graphik
ISBN 978-3-647-10113-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Beihefte - Band 087

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Das Verhältnis von Religion und Politik ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt. Die Autoren dieses Bandes widmen sich diesem Verhältnis unter einer besonderen Zuspitzung. Ihre Beiträge analysieren, inwiefern es zum Selbstverständnis von Religionen gehört, einen Beitrag zur Gestaltung der gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit leisten zu sollen. Mit dieser Problematik verknüpft ist eine zentrale Frage: Wie erklärt und wie äußert sich der Anspruch von Religionen, eine »politische Aufgabe« zu besitzen? Im Fokus stehen die drei großen monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam, wobei für das Christentum zusätzlich die konfessionellen Differenzen in den Blick kommen, die zu ganz unterschiedlichen Einschätzungen der politischen Aufgabe des Christentums geführt haben.
Für alle drei monotheistischen Religionen nehmen die Beiträger jeweils eine Doppelperspektive ein: historische Beispiele erhellen die jeweiligen Bedingungen und Kontexte für religiös motivierte Teilhabe an politischer Gestaltung und Verantwortung; Systematische Entfaltungen versuchen eine Einbettung dieser Beispiele in die spezifischen Denkhorizonte der jeweiligen Religionen. Das so erhobene politische Selbstverständnis der Religionen wird schließlich mit der Fremdwahrnehmung dieses Selbstverständnisses aus nichtreligiöser Perspektive kontrastiert.

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