Autorenporträt

Othmar Keel


Othmar Keel
Prof. Dr. theol. Othmar Keel ist Prof. em. für Altes Testament und Biblische Umwelt an der Kath.-Theol. Fakultät der Universität Fribourg und Präsident der Stiftung BIBEL+ORIENT.
Mehr Infos zum Autor

Abdruckrechte

Text oder Illustration aus diesem Titel verwenden?

Lizenz erwerben
eBook

Othmar Keel

Jerusalem und der eine Gott

Eine Religionsgeschichte

1. Auflage 2011
128 Seiten mit 188 Abb.
ISBN 978-3-647-54010-8
Vandenhoeck & Ruprecht

19,99 €
inkl. MwSt.
In den Warenkorb
PDF eBook
Buch 19,99 € In den Warenkorb

Wenige berühmte Städte waren im Lauf ihrer Geschichte so umstritten wie Jerusalem. Selten wurde die Stadt von Herrschern aus ihren Reihen regiert. Lang ist die Liste der fremden Mächte, die über sie geherrscht haben, schon in biblischer Zeit. Ägypter, Assyrer, Babylonier, Perser, Ptolemäer, Seleukiden und Römer haben einander abgelöst. Immer wieder stellte sich die drängende Frage, wie man sich den neuen Herrschern und ihrer Kultur gegenüber verhalten soll. Unterschiedlichste Formen von Anpassung und Widerstand wurden praktiziert. Seine weltgeschichtliche Bedeutung verdankt die Stadt aber nicht den turbulenten politischen Auseinandersetzungen, dem Wachsen und Schrumpfen ihres Territoriums, sondern der Tatsache, der Geburtsort jenes Monotheismus geworden zu sein, der zu einem wesentlichen Element des Judentums, des Christentums und des Islam wurde. Diese monotheistischen Religionen erfreuen sich heute nicht eines besonders guten Rufs. In breiten Kreisen genießen polytheistische Systeme mit ihrer Vielzahl von Gottheiten mehr Sympathie.
Der seit 50 Jahren wissenschaftlich tätige Othmar Keel skizziert in knappen Strichen, wie der israelitisch-jüdische Monotheismus bei seiner Entstehung viele Erfahrungen, Symbole und Erkenntnisse polytheistischer Religionen aufgenommen und in seine globale Vision integriert hat. Das zu zeigen verwendet Keel ebenso souverän biblische wie außerbiblische Texte, archäologische wie neueste ikonographische Funde. Besonders letztere kommen in seiner Darstellung stark zum Zug und führen wiederholt zu überraschend neuen Einsichten.

Mehr Infos zum Buch

Mediathek

Pressestimmen    
»Es ist sehr zur Lektüre zu empfehlen!«
Felix Mathys, reformierte presse


»Es gibt in den vergangenen Jahrzehnten Forschung am AT wohl kaum einen vergleichbaren Experten, der mit Akribie und Umsicht das vielfältige Material der altorientalischen Bildsymbolik so präzise zusammengestellt und ausgewertet hat wie [...] Ottmar Keel.«


Andreas Reinert, entwurf


Leserstimmen  


Eigene Leserstimme abgeben


Eigene Leserstimme abgeben

Ihr Name:*
Ihre E-Mail:*
Ihr Kommentar:*
Sicherheitscode:* Bitte Sicherheitscode eingeben

Im Kommentar sind keine HTML-Formatierungen und URLs erlaubt. Die Leserstimme wird nach Prüfung durch den Verlag hier veröffentlicht.