Herausgeberporträt

Trygve Wyller


Trygve Wyller
Dr. theol. Trygve Wyller ist Professor für Praktische Theologie/Religionspädagogik an der Universität Oslo.
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Mit Beiträgen von

Simon Critchley, The New School for Social Research, USA
Eva Skærbæk, Østfold University College, Norway
Kaspar Villadsen, Copenhagen Business School, Denmark
Johannes van den Ven, Radboud University Nijmegen, The Netherlands
Anders Bäckstrøm, Uppsala University, Sweden
Olav Helge Angell, Diakonhjemmet University College, Oslo, Norway
Gunter Heimbrock, The Johann Wolfgang Goethe University, Frankfurt, Germany
Hans Joachim Sander, University of Salzburg, Austria
Wanda Deifelt, Luther College, Iowa, USA
Gerald West, University of KwaZulu-Natal, Pietermaritzburg, South Africa
Trygve Wyller, University of Oslo, Norway
Hilde Kirkebøen and Kaia Schultz, Oslo, Norway

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Trygve Wyller (Hg.)

Heterotopic Citizen

New Research on Religious Work for the Disadvantaged

1. Auflage 2009
235 Seiten mit 3 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-60438-0
Vandenhoeck & Ruprecht

Research in Contemporary Religion (RCR) - Band 004

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Buch

Es ist bisher ausgesprochen unüblich gewesen, die Analysen der Kirchenarbeit für Marginalgruppen mit den allgemeinen theoretischen Reden der späten Modernität in Verbindung zu bringen. Dieses Buch führt dieses Untersuchungsfeld in den gewöhnlichen Erörterungen über Bürgerschaft und Anderssein ein.
Viel mehr als es früher akzeptiert wurde, gibt es heutzutage in diesen Auseinandersetzungen eine wachsende Tendenz, den anderen als einen wichtigen Beiträger im Rahmen eines Bürgerschaftsprozesses zu betrachten. Die Modernität erwartet die Einführung der universalen Menschenrechte als das Fundament für eine wachsende Beteiligung und Anerkennung (Bürgerschaft) in der Gesellschaft. In der späten Modernität stärkt sich jedoch die Position, dass sowohl einzelne Kulturen und Gemeinschaften zu einer Entwicklung beitragen können. Das Buch reflektiert die erste Diskussion im Rahmen dieses wichtigen Feldes.
Einen wichtigen theoretischen Einfluss auf die späte moderne Bürgerschaftsdiskussion ist Michel Foucault zu verdanken. Teilweise ist dieser Einfluss durch seine Überlegungen über Heterotopien bedingt. Foucault vertritt die Meinung, dass das Heterotopische die homotopische Gesellschaft mehr beeinflusst als erwartet.
Andererseits haben Forscher festgestellt, dass religiöse, private und philanthropische Traditionen öfters reaktionär sind. Aus diesem Grund wird die Behauptung aufgestellt, dass neue Annäherungen zur philanthropischen und religiösen Arbeit für marginale Bevölkerungen disziplinierende Handlungsweisen wieder einführen, was wiederum die Bedrohung der substantiellen und universalen Bürgerschaft bedeutet.

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