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Annette Streeck-Fischer


Annette Streeck-Fischer
Prof. Dr. med. Annette Streeck-Fischer, Ärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychoanalytikerin, Lehr- und Kontrollanalytikerin der DDG, DGPT, Gruppenanalytikerin (DAGG), ist Chefärztin der Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie von Kindern und Jugendlichen im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn. Sie lehrt an der International Psychoanalytic University Berlin.
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Ulrich Sachsse


Ulrich Sachsse
Prof. Dr. med. Ulrich Sachsse, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Facharzt für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychotraumatherapeut, war Leitender Arzt Psychotherapie am Asklepios Fachklinikum Göttingen und ist jetzt dort Wissenschaftlicher Berater.
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Ibrahim Özkan


Dr. Ibrahim Özkan ist  Leitender Psychologe des Schwerpunkts Kulturen, Migration und psychische Krankheiten des Asklepios Fachklinikums Göttingen, Mitarbeiter der Soziologischen Fakultät und hat einen Lehrauftrag an der Philosophischen Fakultät (Zentrum für Schlüsselkompetenzen).
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Annette Streeck-Fischer, Ulrich Sachsse, Ibrahim Özkan (Hg.)

Körper, Seele, Trauma

Biologie, Klinik und Praxis

2., durchgesehene Auflage 2002
238 Seiten mit 20 Abb. und 5 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-45868-6
Vandenhoeck & Ruprecht

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Seelische Traumatisierung gab es schon immer – ausgelöst durch Naturkatastrophen, Kriege, Konzentrationslager, Geiselnahmen oder andere Verbrechen, aber auch durch sexuellen Missbrauch insbesondere von Kindern. Erst seit rund hundert Jahren machte es sich die – selbst noch junge – Psychiatrie zur Aufgabe, therapeutische Hilfen zu finden.
Gegenwärtig nehmen die Auseinandersetzungen mit den kurzfristigen und langfristigen Folgen schwerer seelischer Traumatisierung Einfluss auf das Gesundheitswesen, die Politik, die Wissenschaft und die Psychotherapie. Biologische Forschungsergebnisse belegen, dass wesentliche Bereiche der Gehirnfunktionen wie das Gedächtnis und die Affektregulation durch eine schwere seelische Traumatisierung verändert werden können. Die Psychotherapie hat schulenübergreifend neue, effektivere Herangehensweisen und Strategien entwickelt, deren Ergebnisse auf die Grundlagenforschung zurückwirken. Gleichzeitig kommt der Öffentlichkeit mehr und mehr zu Bewusstsein, wie nötig rasche und effiziente Hilfe nach Traumatisierungen durch Unfälle oder Gewalt in der Familie ist. Die Autoren tragen ihre Erkenntnisse aus unterschiedlichen Disziplinen zu einem fruchtbaren Ganzen zusammen.

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