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Klaus Röckerath


Dr. med. Klaus Röckerath, Lehranalytiker und Supervisor, ist Psychoanalytiker in eigener Praxis in Köln. Leiter der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V.
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Laura Viviana Strauss


Laura Viviana Strauss
Dr. phil. Laura Viviana Strauss, Liz. in Psychologie (Argentinien), ist Psychoanalytikerin in eigener Praxis sowie Lehranalytikerin (DPV/IPA), Supervisorin, Dozentin und Lehrtherapeutin bei der Psychoanalytischen Arbeitsgemeinschaft Köln-Düsseldorf e.V.
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Marianne Leuzinger-Bohleber


Marianne Leuzinger-Bohleber
Prof. Dr. phil. Marianne Leuzinger-Bohleber ist Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts Frankfurt/Main und Professorin für Psychoanalytische Psychologie an der Universität Kassel.



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Mit Beiträgen von

Franz Dick, Frankfurt a. M. / Johannes Döser, Essen / Gabriele Junkers, Bremen / Marianne Leuzinger-Bohleber, Frankfurt a. M. und Kassel/ Klaus Röckerath, Köln / Hans-Joachim Rothe, Frankfurt a. M. / Mark Solms, London / Laura Viviana Strauss, Düsseldorf.

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Klaus Röckerath, Laura Viviana Strauss, Marianne Leuzinger-Bohleber (Hg.)

Verletztes Gehirn – Verletztes Ich

Treffpunkte zwischen Psychoanalyse und Neurowissenschaften

Mit einem Vorwort von Mark Solms.

1. Auflage 2009
269 Seiten mit 32 Abb. und 3 Tab. kartoniert
ISBN 978-3-525-45183-0
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog - Band 010

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Die psychoanalytische Arbeit mit neurologisch geschädigten Patienten hat einige Besonderheiten zu beachten. Menschen etwa mit einem Schlaganfall in der rechten Hirnhälfte erleiden häufig eine Lähmung der linken Extremitäten und somit eine motorische Behinderung. Typischerweise können diese Patienten einen Neglect zeigen: Sie blenden die Wahrnehmungen aus dem linken Gesichtsfeld aus – sie nehmen nur die Hälfte der Welt wahr, obwohl sie subjektiv den Eindruck haben, die Welt wäre so vollständig wie immer. Ebenso findet sich bei ihnen oft das Phänomen der Anosognosie: Sie sind der festen Überzeugung, sie seien gar nicht halbseitig gelähmt. Diese Phänomene sind für Psychoanalytiker von besonderem Interesse, da sie an psychische Abwehrformen wie etwa die Verleugnung erinnern, die aus der psychoanalytischen Arbeit mit neurologisch nicht beeinträchtigten Patienten bekannt sind. Die Autoren gehen der Frage nach, inwieweit sich eine Hirnschädigung auf die Ich-Funktionen der Person auswirkt und welche Konsequenzen sie für die Persönlichkeit des Patienten hat. Anhand von psychoanalytischen Krankengeschichten wird gezeigt, wie sich unterschiedliche organische Veränderungen in der Psyche des Patienten und im therapeutischen Prozess bemerkbar machen. Das Anliegen des Buches ist es, Ergebnisse aus der Zusammenarbeit von Psychoanalyse und Neurowissenschaften nutzbar zu machen.

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Titel der Reihe
Schriften des Sigmund-Freud-Instituts. Reihe 2: Psychoanalyse im interdisziplinären Dialog