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Werner Abelshauser


Dr. Werner Abelshauser hat die Forschungsprofessur für Historische Sozialwissenschaft der Universität Bielefeld inne und ist Mitherausgeber der Zeitschrift »Geschichte und Gesellschaft«.
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David Gilgen


Dr. David Gilgen ist Wissenschaftlicher Assistent im Bereich Wirtschaftsgeschichte der Universität Bielefeld.
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Andreas Leutzsch


Dr. Andreas Leutzsch ist DAAD-Visiting Assistant Professor for European Studies an der University of Hong Kong.
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Mit Beiträgen von

Werner Abelshauser (Bielefeld), Raphaële Chappe (New York), Christof Dejung (Freiburg i.Br.), Monika Dommann (Basel), Gunnar Flume (Berlin), Margrit Grabas (Saarbrücken), Michael Hölscher (Heidelberg), Roman Köster (München), Stephan Merl (Bielefeld), Klaus Nathaus (Bielefeld), Edward Nell (New York), Susanne Rühle (Frankfurt a. M.), Willi Semmler (New York)

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Werner Abelshauser, David Gilgen, Andreas Leutzsch (Hg.)

Kulturen der Weltwirtschaft

1. Auflage 2012
304 Seiten mit 4 Abbildungen, 9 Diagrammen und 5 Tabellen kartoniert
ISBN 978-3-525-36424-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Geschichte und Gesellschaft. Sonderhefte - Heft 024

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Die wachsende Dynamik der Weltmärkte macht es immer dringender, deren kulturelle Bestimmungsgründe wissenschaftlich zu untersuchen. Dieser Aufgabe stellen sich die Autoren dieses Bandes. Sie zeigen aus interdisziplinärer Sicht, dass es gerade kulturelle Unterschiede sind, die im wirtschaftlichen Wettbewerb letztlich den Ausschlag geben und Wettbewerbsvorteile langfristig sichern. Durch Fallbeispiele wird sich der zentralen Frage genähert, was Wirtschaftskulturen sind und wie sie das wirtschaftliche Geschehen nachhaltig beeinflussen. Ferner ist die große Beständigkeit von Wirtschaftskulturen und ihre Dominanz in der weltwirtschaftlichen Arena zu erklären. Dies geschieht mit Blick auf den erfolgreichen ebenso wie den gescheiterten institutionellen Wandel.

Die Fallbeispiele reichen von der Entstehung der amerikanischen Finanzmärkte insbesondere im Hinblick auf ihre Risikokultur, der administrativen Kommandowirtschaft sowjetischer Prägung und ihren langfristigen Auswirkungen bis hin zu der Bedeutung familiärer Strukturen auf chinesische Unternehmen. Am Beispiel Schwedens wird gezeigt, wie sich Produktionssysteme ändern, ohne dabei den Kern ihrer Wirtschaftskultur aufgeben zu müssen. Ferner wird für die Produktion populärer Musik gezeigt, wie kulturelle und ökonomische Institutionen den Output eines Sektors prägen und dabei institutionelle komparative Vorteile erzeugen können. Ein Vergleich der Entwicklungen des Kapitalismus in China mit der auf dem europäischen Kontinent im 19. Jahrhundert ist ein anderes Beispiel für wirtschaftskulturelle Divergenz.

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