Autorenporträt

Rainer M. Holm-Hadulla


Rainer M. Holm-Hadulla
Prof. Dr. Rainer M. Holm-Hadulla lehrt an der Universität Heidelberg und hat sich auch international als Kreativitätsforscher einen Namen gemacht. Gastprofessuren führten ihn nach Südamerika und China. 2009 wurde er an das Internationale Kolleg »Morphomata« der Universität zu Köln berufen und 2010 an das Marsilius Kolleg der Universität Heidelberg. Er ist weiterhin als Berater, Coach und Psychotherapeut von Studierenden, Wissenschaftlern, Künstlern, Unternehmern und Politikern sowie als Lehranalytiker tätig.
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Rainer M. Holm-Hadulla

Kreativität zwischen Schöpfung und Zerstörung

Konzepte aus Kulturwissenschaften, Psychologie, Neurobiologie und ihre praktischen Anwendungen

1. Auflage 2011
248 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-40433-1
Vandenhoeck & Ruprecht

19,99 €
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Der Begriff der Kreativität steht hoch im Kurs, das Schöpferische wird als bedeutender Wert angesehen. In Erziehung, Ausbildung, Berufstätigkeit und alltäglicher Lebensführung finden kreative Prozesse zunehmend Beachtung. Dabei herrscht eine bemerkenswerte Unklarheit, was Kreativität eigentlich bedeutet. Neurobiologen meinen, dass sie durch Geschwindigkeit und Komplexität der Informationsverarbeitung bedingt sei. Psychologen haben den Flow entdeckt, der kreative Tätigkeiten begleitet und der mit der Freisetzung von Glückshormonen einhergeht. Kulturwissenschaftler beschäftigen sich mit dem geheimnisvollen »Kuss der Musen« und beschreiben vielfältig schöpferische Prozesse. Doch es fehlt eine kohärente Theorie des Kreativen, die als Grundlage für die Förderung von Kreativität in Erziehung und beruflicher sowie persönlicher Lebensgestaltung dienen kann.
Das neue Buch von Rainer M. Holm-Hadulla bietet eine Synthese von kulturellen, psychologischen und neurobiologischen Kreativitätsvorstellungen. Dabei bildet das Wechselspiel zwischen Schöpfung und Zerstörung, Ordnung und Chaos, Konstruktion und Destruktion den roten Faden. Daraus ergeben sich praktische Konsequenzen für die alltägliche wie auch außergewöhnliche Kreativität. Künstlerpersönlichkeiten wie Goethe und Jim Morrison geben Beispiele ab für Umgang und Nutzung der ambivalenten schöpferischen Kraft eines Menschen.

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...bewundernswert, dass das Buch nicht nur höchst informativ ist, sondern auch einen intellektuellen Genuss verschafft.
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Für jeden am Thema Interessierten ein Muss.
Manfred Cierpka, Deutsches Ärzteblatt


...eine äußerst lesenswerte dialektische Kreativitätstheorie.
mundus – Münchner Kunst- und Kulturwelt


»Für jeden am Thema Interessierten ein Muss.«
Deutsches Ärzteblatt


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