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Lisa Koch-Kneidl


Dr. phil. Lisa Köch-Kneidl, Dipl.-Psych., ist Mitarbeiterin in der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie, Klinikum Nürnberg; Psychoanalytikerin in Ausbildung am Institut für Psychoanalyse Nürnberg e.V.
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Jörg Wiesse


Jörg Wiesse
Prof. Dr. med. Jörg Wiesse, Arzt für Psychotherapeutische Medizin, Psychoanalytiker, ehem. Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie am Klinikum Nürnberg, ist in eigener Praxis für Psychotherapeutische Medizin und Psychoanalyse tätig.
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Lisa Koch-Kneidl, Jörg Wiesse (Hg.)

Frühkindliche Interaktion und Psychoanalyse

1. Auflage 2000
139 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-46012-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Psychoanalytische Blätter - Band 013

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Ergebnisse der empirischen Säuglings- und Kleinkindforschung, seien sie mehr verhaltens- oder bindungsorientiert, haben zunehmend Eingang in die psychoanalytische Entwicklungspsychologie, in Objektbeziehungstheorien und Selbstpsychologie gefunden, auch wenn ihre Evidenz in der Erfahrung des psychoanalytischen Prozesses noch weitgehend ausstehen mag.
Neben den Ergebnissen der Säuglingsforschung (zusammengefaßt von Mechthild Papou?ek, München) wird vor allem auf neuere Erkenntnisse der Bindungsforschung eingegangen (Eva Hédervári-Heller, Frankfurt a. M.; Peter Zimmermann und Elisabeth Fremmer-Bombik, Regensburg). Sie beziehen sich auf die Arbeiten von Bowlby, der Wesentliches zum Verständnis der Interaktion zwischen Mutter und Kind beigetragen hat. Die Möglichkeiten, auf die frühe Beziehung von Kleinkind und Bezugspersonen einzuwirken, zeigen Mechthild Papou?ek anhand der therapeutischen Arbeit mit sogenannten Schreibabys und ihren Eltern, Karl Heinz Brisch (Ulm) mit Frühgeborenen und ihren Eltern. Eine wesentliche Erweiterung von Winnicotts Konzept des Übergangsobjekts gelingt Gilbert Diebold (Dôle/Frankreich) in seiner Darstellung der aufeinanderfolgenden Umwandlungen von Selbst und Objekt im Übergangsraum der Beziehungen.

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