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Judith Becker


Judith Becker
Dr. Judith Becker ist seit 2010 Projektleiterin der BMBF-Forschungsgruppe »Transfer und Transformation der Europabilder evangelischer Missionare im Kontakt mit dem Anderen, 1700–1970. Geisteswissenschaftliche Nachwuchsgruppe: Europa von außen gesehen«.
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Bettina Braun


Dr. Bettina Braun ist Privatdozentin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
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Mit Beiträgen von

Rudolf Stichweh (Luzern, Schweiz) , Theo Sundermeier (Heidelberg), Walter Jaeschke (Bochum), Maret Keller (Heidelberg), Anja Bröchler (Köln), Perry Johansson (Hong Kong, SAR China), Eno Blankson Ikpe (Lagos, Nigeria), Viviane Rosen-Prest (Paris, Frankreich), Carsten Schliwski (Köln), Kerstin Armborst-Weihs (Mainz), Judith Becker (Mainz), Felix Wiedemann (Berlin), Jeffrey Jaynes (Ohio, USA), Simon Mills (Cambridge, Großbritannien), Dominik Collet (Göttingen), Wolfgang Reinhard (Freiburg).

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Judith Becker, Bettina Braun (Hg.)

Die Begegnung mit Fremden und das Geschichtsbewusstsein

1. Auflage 2012
306 Seiten mit 12 Abb. gebunden
ISBN 978-3-525-10112-4
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Beihefte - Band 088

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Buch

Freiwillige oder erzwungene Reisen von Menschen in fremde Länder und ihr Leben in der Fremde, die Begegnung mit Fremden in der eigenen Gesellschaft – das sind nicht erst Erfahrungen unserer Gegenwart oder der jüngeren Vergangenheit. Zu allen Zeiten machten viele Menschen solche Erfahrungen. Dieser Band beleuchtet das Geschichtsbewusstsein von Migranten ebenso wie die Bedeutung des Eindringens fremder Kulturen in das eigene Land und die Aufnahme dieser Erfahrungen in eigene Geschichtskonzeptionen. Der Blick wird bewusst über Europa hinaus gelenkt: Veränderte sich durch die Ankunft von Europäern auch das Geschichtsbewusstsein und die Geschichtsschreibung von Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika?

Im Mittelpunkt der Beiträge steht nicht die Interpretation der Existenz in der Fremde, sondern die Frage, wie sich die Begegnung mit Fremden auf das Zeit- und Geschichtsverständnis der Menschen auswirkte. In dem Band sind Beispiele zur Begegnung mit Fremden und dem Geschichtsbewusstsein vom 16. bis 19. Jahrhundert aus unterschiedlichen Weltregionen versammelt, um so Bedingungen und Ausprägungen für ein sich im Gefolge der Begegnung mit Fremden veränderndes Geschichtsbewusstsein zu eruieren.

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