Autorenporträt

Omar Kamil


 Dr. Omar Kamil ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig.

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Omar Kamil

Der Holocaust im arabischen Gedächtnis

Eine Diskursgeschichte 1945–1967

1. Auflage 2012
237 Seiten mit 3 Abb.
ISBN 978-3-647-36993-8
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Simon-Dubnow-Instituts - Band 015

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Während in Europa der Holocaust als »Zivilisationsbruch« zunehmend zum Bezugspunkt von Geschichtserfahrung wurde, nahm die arabische Welt das Ereignis nur eingeschränkt wahr. Diese erschwerte Wahrnehmung fand entweder vor dem Hintergrund der Palästinafrage oder im Zusammenhang mit dem Verhältnis arabischer Nationalisten zum Nationalsozialismus Aufmerksamkeit. Im Unterschied dazu nimmt dieses Buch eine diskursgeschichtliche Perspektive insofern ein, als entlang zeitgenössischer Texte von Arnold Toynbee, Jean-Paul Sartre und Maxime Rodinson die arabische Rezeption in den 1960er Jahren in den Blick genommen wird. Omar Kamil bietet dabei eine neue Sicht auf die Dramatik des Gegenstands: Durch die Erfahrungen des Kolonialismus wird eine angemessene Wahrnehmung des Holocaust in der arabischen Welt verstellt.

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06.02.2013

Buchvorstellung und Diskussion mit Omar Kamil

Am 07.02. um 19 Uhr präsentiert unser Autor Omar Kamil sein Buch »Der Holocaust im arabischen Gedächtnis« im Haus der Demokratie und Menschenrechte in Berlin.

Titel der Reihe
Schriften des Simon-Dubnow-Instituts