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Autorenporträt

Daniel Berger


Dr. Daniel Berger ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt »Papsturkunden des frühen und hohen Mittelalters« an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen.
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Daniel Berger

Iberia Pontificia. Vol. I: Dioeceses exemptae

Dioecesis Burgensis

1. Auflage 2012
XXVI, 209 Seiten Leinen
ISBN 978-3-525-31000-7
Vandenhoeck & Ruprecht

72,95 €
inkl. MwSt.
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Im Rahmen des Forschungsvorhabens »Regesta Pontificum Romanorum« werden erstmals die historischen Beziehungen des Papsttums zur Iberischen Halbinsel dokumentiert. Innerhalb der Unterreihe »Iberia Pontificia« werden dabei, nach Diözesen geordnet, Überlieferung und Inhalte aller Papsturkunden für spanische Empfänger sowie sonstige Papstkontakte in Regestenform zusammengestellt und kommentiert. Der erste Band ist dem exemten Bistum Burgos in Kastilien gewidmet, dessen Bischöfe nicht zuletzt wegen ihrer direkten Unterstellung unter den Apostolischen Stuhl vielfältige Kontakte zur römischen Kurie unterhielten.

Besonderen Raum nehmen darin langwierige Streitigkeiten um die Diözesangrenzen, Besitzansprüche und das Ausmaß der bischöflichen Jurisdiktionsgewalt ein, die von den beteiligten Parteien vielfach vor den römischen Pontifex getragen wurden und somit Ausweis für die bedeutende Rolle des Papsttums bei der Neuordnung der iberischen Kirchenorganisation zur Zeit der Reconquista sind. Neben dem Bischofssitz in Burgos, der in den Jahren 1068–1080 von den kastilischen Königen Sancho II. und Alfons VI. als Rechtsnachfolger des westgotischen Bistums Oca eingerichtet worden ist, dokumentiert der Band zudem die Rombeziehungen altehrwürdiger Benediktinerabteien wie Santo Domingo de Silos und San Salvador de Oña. Insgesamt vereinigt er über 200 Regesten für die Zeit vom 11. Jahrhundert bis zum Beginn des Pontifikats Innozenz’ III. im Jahr 1198. Im Hinblick auf weitergehende Forschungen bzw. Editionsvorhaben bietet der Band zudem reiche bibliographische und überlieferungsgeschichtliche Hinweise.

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