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Agnes Arndt


Dr. Agnes Arndt ist Historikerin und lebt in Potsdam. Ihre Dissertation wurde mit dem Wissenschaftlichen Förderpreis des Botschafters der Republik Polen ausgezeichnet.
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Joachim Häberlen


Joachim Häberlen
Dr. Joachim C. Häberlen ist Post-Doc Stipendiat im Arbeitsbereich Geschichte der Gefühle am MPI für Bildungsforschung, Berlin.
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Christiane Reinecke


Christiane Reinecke ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sonderforschungsbereich 640 »Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel« an der Humboldt Universität zu Berlin.
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Mit Beiträgen von

Arnd Bauerkämper (Berlin), Jürgen Kocka (Berlin), Bo Stråth (Fiesole), Agnes Arndt (Berlin), Joachim C. Häberlen (Berlin), Christiane Reinecke (Berlin), Mateusz J. Hartwich (Berlin), Benno Gammerl (Berlin), Elise Julien (Lille), Stephanie Schlesier (Berlin), Zdenek Nebrenský (Berlin), Jakob Hort (Berlin), Markus Keller (Berlin), Tetyana Pavlush (Berlin).

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Agnes Arndt, Joachim Häberlen, Christiane Reinecke (Hg.)

Vergleichen, Verflechten, Verwirren?

Europäische Geschichtsschreibung zwischen Theorie und Praxis

1. Auflage 2011
348 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-30022-0
Vandenhoeck & Ruprecht

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Dass eine europäisch gewendete Geschichtsschreibung mit Methoden des Vergleichs, des Transfers und der Verflechtung arbeiten sollte oder gar zu arbeiten gewohnt ist, gehört seit mehreren Jahren zum festen Kanon der diesbezüglichen Diskussionen. Arbeiten, die diesen Forderungen empirisch nachgekommen sind, gehören jedoch noch immer zu einem Desiderat der Forschung. Der vorliegende Band möchte in diese Lücke hineinstoßen. Sein Ziel ist es, am Beispiel von Studien zu west- und osteuropäischen Räumen die Anwendbarkeit und den Mehrwert vergleichender, transfer- und verflechtungsgeschichtlicher Ansätze kritisch zu hinterfragen. Gerahmt werden die Beiträge durch Einführungen und Kommentare namhafter Vertreter der europäischen Geschichtsschreibung.

Im Rahmen der europäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts befassen sich die Beiträge mit Räumen und Grenzen, Akteuren und sozialen Praktiken sowie Konzepten und Repräsentationen als den spezifischen Gegenständen der historisch-komparativen Analyse und als zentralen Dimensionen der historischen Entwicklung überhaupt. Die Autorinnen und Autoren greifen damit Themenstellungen auf, die in der kulturgeschichtlich informierten Historiographie der letzten Jahre verstärkt in den Blickpunkt gerückt sind. Am Beispiel der konkreten Arbeit an und mit der transnationalen Geschichte beleuchten und hinterfragen sie die Probleme ebenso wie die Vorzüge vergleichender, transfer- und verflechtungsgeschichtlicher Ansätze.

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