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Autorenporträt

Marie Theres Fögen


Marie Theres Fögen war Professorin für Römisches Recht, Privatrecht und Rechtsvergleichung an der Universität Zürich und Direktorin am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main. Im Zentrum ihrer Tätigkeit standen die Rechtsgeschichte der Antike sowie die europäische Rechtsgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit.
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Marie Theres Fögen

Römische Rechtsgeschichten

Über Ursprung und Evolution eines sozialen Systems

2. Auflage 2002
230 Seiten mit 32 Abb.(4c + s/w) Englisch Broschur
ISBN 978-3-525-36269-3
Vandenhoeck & Ruprecht

19,99 €
inkl. MwSt.
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Seit Jahrhunderten greift die Rechtsgeschichte für die Anfänge des institutionalisierten Rechtswesens auf selbstgeschaffene Mythen zurück. Der Entschlüsselung dieser Ursprungsmythen ist Marie Theres Fögens Buch gewidmet. Ihr geht es darum, aus den Erzählungen des Livius, Dionysios von Harlikarnass, Diodor, Cicero und anderer zu rekonstruieren, welches Bild die Römer sich von der Entstehung und Evolution ihres Rechts gemacht haben. Die einschlägigen Erzählungen, von der modernen Historiographie weitgehend verworfen, wirken literatur- und kunstgeschichtlich bis heute nach.
Fögens reich illustriertes Buch lädt den Leser zur »Befehlsverweigerung«, zur Aufhebung der Trennung von Fakten und Fiktionen ein und eröffnet ihm damit die »verlockende Chance, zu erfahren, wie die Römer sich erklärten, was wir so gerne wüssten«.

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Pressestimmen    
»… [ein] intellektuelle[s] Vergnügen…«
Wilfried Nippel, Süddeutsche Zeitung


Staunt, Buchhändler: Geisteswissenschaft als pures intellektuelles Vergnügen!
Patrick Bahners, Frankfurter Allgemeine Zeitung


Rechtsgeschichte ist häufig eine sperrige Lektüre für Spezialisten. Fögens Rechtsgeschichten sind dagegen ein intellektueller Genuss für alle Interessierten.
Guido O. Kirner, H-Soz-u-Kult


Nach 217 Seiten ›Rechtsgeschichten‹ begreift der Leser, dass ihm lange Entbehrtes widerfahren ist: Reich belehrt und blendend unterhalten schließt er ein Buch, um das ihn alle, die es noch nicht gelesen haben, beneiden müssen.
Werner Dahlheim, Historische Zeitschrift


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