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Gunilla Budde


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Dr. Gunilla Budde ist Professorin für Deutsche und Europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und Vizepräsidentin an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
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Dr. phil. Sebastian Conrad ist Juniorprofessor für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.
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Dr. Oliver Janz ist Privatdozent für Neuere Geschichte an der Freien Universität Berlin.
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Mit Beiträgen von

Natalie Zemon Davis (Toronto), Michael Mann (Los Angeles), Charles S. Maier (Harvard), Jürgen Osterhammel (Konstanz), Patrick O’Brien (London), Georg G. Iggers (Buffalo), Partha Chatterjee (Minneapolis), Hartmut Kaelble (Berlin), Manfred Hildermeier (Göttingen), Heinz-Gerhard Haupt (Florenz/Bielefeld), James J. Sheehan (Stanford), Hans-Ulrich Wehler (Bielefeld), Dieter Langewiesche (Tübingen), Shulamit Volkov (Tel Aviv), Moshe Zimmermann (Jerusalem), Emma Rothschild (Cambridge), Peter Jelavich (Baltimore), Victoria de Grazia (Florenz), Gerald D. Feldman (Berkeley), Marcel van der Linden (Amsterdam), David Warren Sabean (Los Angeles), Etienne François (Berlin) und John Keane (Berlin/Westminster).

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Gunilla Budde, Sebastian Conrad, Oliver Janz (Hg.)

Transnationale Geschichte

Themen, Tendenzen und Theorien

2. Auflage 2010
320 Seiten kartoniert
ISBN 978-3-525-36736-0
Vandenhoeck & Ruprecht

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Das Historische Buch 2007 bei H-Soz-u-Kult: Ausgezeichnet mit dem 3. Rang in der Kategorie Entangled History

Die Internationalisierung der Geschichtswissenschaft schreitet voran. Zunehmend orientiert sie sich an transnationalen Fragestellungen und globalen Zusammenhängen. Dieser Band zieht eine Zwischenbilanz der aktuellen Entwicklung. Vom historischen Vergleich über die europäische Geschichte und die Postcolonial Studies bis zu globalgeschichtlichen Perspektiven stellen die Autoren die wichtigsten Konzepte einer transnationalen Historiographie vor. Daneben werden Felder der Geschichtswissenschaft behandelt, in denen transnationale Perspektiven eine lange Tradition haben – wie die jüdische Geschichte, die Intellectual History, die Geschichte multinationaler Unternehmen und die Konsumgeschichte – oder vergleichende und beziehungsgeschichtliche Fragen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen haben – wie die historische Nationalismusforschung, die Arbeitergeschichte, die Geschichte der Zivilgesellschaft oder die Geschichte kollektiver Erinnerungen. Schließlich werden Ansätze wie die Kulturgeschichte oder die Mikrogeschichte, die sich gegen internationalisierende Zugriffe zu sperren scheinen, in ihrer transnationalen Dimension diskutiert.

Welchen Stellenwert, so eine Leitfrage, hat dabei noch die Nation? Die Globalisierung, so argumentieren einige Beiträge, hat die Nation nicht obsolet werden lassen, erst recht nicht für Historiker. Andere Autoren hingegen interpretieren die Ära des Nationalstaats eher als Etappe innerhalb einer längerfristigen Entwicklung, etwa einer Geschichte imperialer Großreiche oder einer Geschichte der »Territorialisierung«.
Daneben werden ausgewählte Felder der Geschichtswissenschaft behandelt. Etwa Bereiche wie die jüdische Geschichte, die Intellectual History, die Geschichte multinationaler Unternehmen oder die Konsumgeschichte, in denen transnationale Perspektiven eine lange Tradition haben. Daneben stehen Themenfelder wie die historische Nationalismusforschung, die Arbeitergeschichte, die Geschichte der Zivilgesellschaft oder die Geschichte kollektiver Erinnerungen, in denen vergleichende und beziehungsgeschichtliche Fragen in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung gewonnen und zu wichtigen neuen Einsichten geführt haben. Ansätze wie die Kulturgeschichte oder die Mikrogeschichte, die sich in mancher Hinsicht gegen die hier behandelten Tendenzen zu sperren scheinen, finden ebenfalls Berücksichtigung.

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Der Band stellt reichhaltiges Material zur Verfügung und gibt wertvolle Denkanstöße, die das Verständnis für transnationale Geschichtsforschung weiter fördern werden.
Dirk Fleischer, Zeitschrift für Geschichtswissenschaft


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