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Johannes Arndt


Dr. Johannes Arndt ist apl. Professor am Historischen Seminar der Universität Münster.
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Dr. Esther-Beate Körber ist apl. Professorin für Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt Frühe Neuzeit an der FU Berlin.
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Mit Beiträgen von

Johannes Arndt (Münster), Volker Bauer (Wolfenbüttel), Wolfgang Behringer (Saarbrücken), Astrid Blome (Bremen), Holger Böning (Bremen), Wolfgang Burgdorf (München), Esther-Beate Körber (Berlin), Ulrich Rosseaux (Dresden), Ute Schneider (Mainz), Sonja Schultheiß-Heinz (Bayreuth) und Jürgen Wilke (Mainz).

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Johannes Arndt, Esther-Beate Körber (Hg.)

Das Mediensystem im Alten Reich der Frühen Neuzeit 1600–1750

1. Auflage 2010
vi, 248 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-10093-6
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Beihefte - Band 075

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Dieser Band beschreibt das Mediensystem im Alten Reich nicht als eine Summe einzelner Mediengeschichten, weist auch nicht auf die Faszination der Anfänge (»Erfindung« der Zeitung u.ä.) hin, sondern stellt den Zusammenhang der Medien untereinander dar, aber auch ihre Abhängigkeit von Infrastrukturen wie Post und Buchgewerbe. Nicht zuletzt wird der Blick auch auf die bisher wenig beachtete Leserperspektive gelenkt. Das Mediensystem des Alten Reiches wird somit als ein System angesehen, dessen einzelne Elemente miteinander in Verbindung standen und einander wechselseitig beeinflussten. Die Aufsätze befassen sich mit den buchbezogenen Gewerben und den Beziehungen der entsprechenden Berufsgruppen untereinander sowie mit der besonderen Struktur der Reichspost, die als Voraussetzung und Teil der frühneuzeitlichen Medienrevolution aufgefasst wird. Sie beschäftigen sich mit einzelnen, auch selten untersuchten Medien – geschriebenen Zeitungen, Flugblättern und Flugschriften; Hof- und Staatskalendern, gedruckten Zeitungen, Festbeschreibungen – und stellen diese Medien zugleich in die Zusammenhänge mit ihrer Produktion, der Beschaffung und Verbreitung von Nachrichten und der Aufnahme bei den Lesern.

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Pressestimmen    
...innovativ und bietet einen kommunikationshistorischen Zugang zur Epochendefinition, der von hoher historiographischer Tragweite sein wird.
Daniel Bellingradt, Zeitschrift für historische Forschung


...gelungen und empfehlenswert.
Rudolf Stöber, Jahrbuch für Kommunikationsgeschichte


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