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Heinz Duchhardt


Professor em. Dr. Dr. h.c. Heinz Duchhardt war bis 2011 Direktor der Abteilung Universalgeschichte des Instituts für Europäische Geschichte in Mainz.
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Martin Espenhorst


Martin Espenhorst
Dr. Martin Espenhorst geb. Peters ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Leibniz-Institut für Europäische Geschichte Mainz. Er koordinierte das Projekt »Europäische Friedensverträge der Vormoderne« und war Ko-Projektleiter im Verbund »Übersetzungsleistungen von Diplomatie und Medien im vormodernen Friedensprozess«.
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Mit Beiträgen von

Ulrich Muhlack (Frankfurt am Main), Reinhard Lauer (Göttingen), Helmut Keipert (Bonn), Annámaria Biró (Cluj-Napoca/Rumänien), Merio Scattola, (Padua/Italien), Wolfgang Burgdorf (München), Holger Böning (Bremen), Thomas Nicklas (Reims/Frankreich), Rainer Vinke (Mainz), Helmut Zedelmaier (München), Martin Espenhorst (Mainz), Jürgen Voss (Mannheim), Thomas Henkel (Fribourg/Schweiz).

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Heinz Duchhardt, Martin Espenhorst (Hg.)

August Ludwig (von) Schlözer in Europa

1. Auflage 2012
VIII, 272 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-10103-2
Vandenhoeck & Ruprecht

Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz Beihefte - Band 086

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Schlözer, seines gewaltigen und facettenreichen Œuvres und seines politischen Engagements wegen im ausgehenden 18. Jahrhundert eine der bekanntesten Persönlichkeiten über die Grenzen des römisch-deutschen Reichs hinaus, repräsentierte einen Wissenschaftlertyp, der seine Prioritäten auf das disziplinierte Erkunden (kultur-)historischer Fakten und Datenbeschaffung setzte. Er war kein einfacher, kein »diplomatischer« Gesprächspartner, wurde von vielen gerade wegen seiner mutigen Direktheit bewundert; er galt als ein Hoffnungsträger, dessen Kritik viele Erwartungen weckte. Doch seine Wirkmächtigkeit währte – erstaunlicherweise – nicht bis ins Revolutionsjahr 1789. Zwischen die Stühle neu formierter politischer Gruppierungen geraten, setzte nun vielmehr sein Rückzug ein.

Auch außerhalb Deutschlands bildet Schlözers Werk bis heute einen wichtigen Referenzpunkt – vor allem in Russland, aber auch in Ungarn und Rumänien.
Zar Alexander I. nobilitierte Schlözer im Jahr 1803/04.
Im Frühherbst 2009 fand anlässlich des 200. Todestages des bedeutenden Aufklärers und Gelehrten (geb. 1735, gest. 1809) in Schlözers Geburtsort Kirchberg an der Jagst (Gaggstatt) eine internationale Konferenz statt. Die interdisziplinären Beiträge dokumentieren die Vielseitigkeit Schlözers als Historiker, Staatsrechtler, Publizist und politischer Schriftsteller. Sie behandeln die europäischen Dimensionen des Gelehrten, seine Translationsleistungen außerdeutscher, vor allem osteuropäischer Kultur- und Wissensfelder ins Alte Reich. Gezeigt wird, dass Schlözer – mit dem Willen zu verändern und zu verbessern – neu erkannte oder in Vergessenheit geratene Inhalte zur europäischen Völker- und Staatengeschichte sowie zu binneneuropäischen politischen Ereignissen und Entwicklungen vermittelte.

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