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Mit Beiträgen von
Franz Walter, Stine Marg (Hg.)
Göttinger Köpfe
und ihr Wirken in die Welt
1. Auflage 2012
246 Seiten mit 29 Abb.
ISBN 978-3-647-30036-8
Vandenhoeck & Ruprecht
| Buch | 17,95 € |
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| Einzelkapitel (PDF) |
Göttingen ist ein wissenschaftliches Biotop. Die Stadt war seit der Gründung ihrer Universität vor nunmehr 275 Jahren immer wieder Lebensmittelpunkt oder zumindest Station herausragender Wissenschaftler, namhafter Politiker und prominenter Aktivisten. Namen wie der Max-Born-Ring, die Felix-Klein-Straße oder das Minna-Specht-Eck erinnern andeutungsweise an solche Persönlichkeiten. Doch wie verbrachte der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker seine Göttinger Jahre? Was verbindet Edmund Husserl, den Begründer der Phänomenologie und somit einen der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts, mit dieser Stadt? Was prägte Peter von Oertzen, den programmatischen Vordenker der Sozialdemokratie, an diesem Ort? Wo war die Keimzelle des Internationalistischen Sozialistischen Kampfbundes rund um Leonard Nelson, Minna Specht oder den späteren Göttinger Oberbürgermeister Arthur Levi? Was trieb den bekannten Studentenaktivisten der 68er-Bewegung Hans-Jürgen Krahl an die hiesige Universität? In diesem Band erzählen gute zwei Dutzend biographische Essays lebendig und anschaulich über all jene Historiker, Naturwissenschaftler, Philosophen, Juristen, Politiker und Aktivisten, die im 20. Jahrhundert mit Göttingen verbunden waren und die über ihre genuine wissenschaftliche Leistung hinaus Einfluss auf die politische Kultur unseres Landes nahmen. Entstanden ist so eine spannende und anregende Sammlung von Göttinger Lebensgeschichten.
Verfügbare Kapitel
Franz Walter: Gerhard Leibholz - Theoretiker des Parteienstaats
Stine Marg: Percy E. Schramm - Zwischen Mediävistik und Kriegstagebuch
Katharina Rahlf: Christian Graf von Krockow - Geschichten vom Vergangenen
Stine Marg: Siegfried A. Kaehler - Der preußische Staat als Lebensthema
Michael Lühmann: Werner Conze Die Neubegründung der Sozialgeschichte
Felix Bartenstein: Alfred Heuß - Die Kritik am »historischen Analphabetismus«
Roland Hiemann und Robert Lorenz: J. Robert Oppenheimer - Der Charismatiker des Atomzeitalters
Robert Lorenz: Carl Friedrich von Weizsäcker - Vom Diktator zum Friedensphilosophen
Robert Lorenz: Werner Heisenberg - Der frustrierte Weltenbummler
Stine Marg: Friedrich Hermann Rein - Zwischen Labor und Rektorat
Franz Walter: Leonard Nelson - Philosoph einer Diktatur der Vernunft
Danny Michelsen: Nicolai Hartmann - Ein Bewohner des Elfenbeinturms
Jens Gmeiner: Karl Barth - »Genosse Pfarrer« und »Kirchenvater des 20. Jahrhunderts«
Andreas Wagner: Erich Weniger - »Wer links beginnt, endet liberal – und umgekehrt«
Benjamin Wochnik: Adam von Trott zu Solz - Der vergessene Widerstandskämpfer
David Bebnowski: Willi Eichler - Von Göttingen nach Godesberg
Matthias Micus: Hans-Jürgen Krahl - Der vagabundierende Revolutionär
Philipp Kufferath: Peter von Oertzen - Studien und politische Lehrjahre in Göttingen
Mehr Infos zum Buch
Einleitung
Historiker:
Werner Conze, Joachim Siegfried August Kaehler, Christian Graf von Krockow, Percy Ernst Schramm, Alfred Heuß
Naturwissenschaftler:
Max Born, Otto Hahn, Werner Karl Heisenberg, Amalie Emmy Noether, Robert Oppenheimer, Max Planck, Hermann Rein, Carl Friedrich von Weizsäcker, Hermann Rein)
Philosophen und Theologen:
Edmund Husserl, Paul Nicolai Hartmann, Leonard Nelson, Helmuth Bernhard Plessner, Karl Barth, Edith Stein, Erich Weniger
Politiker und Aktivisten:
Willi Eichler, Arthur Levi, Peter von Oertzen, Hannah Vogt, Friedrich Adam von Trott zu Solz, Hans-Jürgen Krahl, Minna Specht
Juristen:
Gerhard Leibholz, Rudolf Smend



