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Dr. phil. Ulrich Schmid ist Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen.


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Mit Beiträgen von

Radha Balasubramanian, Olga Caspers, Andrew Donskov, Martin George, Rainer Goldt, Rainer Grübel, Jens Herlth, Robert Hodel, Ilja Karenovics, Holger Kusse, Christian Münch, Georgij Orechanov, Sylvia Sasse, Ulrich Schmid, Martin Tamcke, Ludger Udolph, Sergei Zhuk und Regula Zwahlen.

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Martin George, Jens Herlth, Christian Münch, Ulrich Schmid (Hg.)

Tolstoj als theologischer Denker und Kirchenkritiker

2. Auflage
773 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-56007-5
Vandenhoeck & Ruprecht

80,00 €
PDF eBook 64,99 € KAUFEN

Tolstojs theologische Abhandlungen stehen im Schatten seiner berühmten Romane und sind heute weithin vergessen. Anlässlich des 100. Todestages des Schriftstellers machen die Herausgeber eine Auswahl von ihnen in neuer Übersetzung und teils erstmalig in deutscher Sprache zugänglich. Enthalten sind vollständige Traktate wie »Kirche und Staat«, »Religion und Moral«, »An die Geistlichkeit«, »Das Wesen der christlichen Lehre« sowie einzelne religiöse Briefe, Tagebucheinträge, Aphorismen, Gebete, Gleichnisse und Auszüge aus längeren Schriften.
In einem zweiten Teil werden Tolstojs theologische Entwürfe von Fachleuten aus Theologie, Slavistik und Philosophie neu bewertet und kritisch gewürdigt. Das verbreitete Urteil, dass Tolstoj ein unbegabter Laientheologe gewesen sei, wird ebenso widerlegt wie die gängige Trennung zwischen dem Künstler und dem Moralisten. Kunst und Theologie gehen in Tolstojs Œuvre eine unauflösbare Einheit ein. Der Graf von Jasnaja Poljana erweist sich als ernst zu nehmender theologischer Denker, dessen Konzepte einflussreich waren und ihre Sprengkraft bis heute behalten haben.
Thematisiert werden außerdem Tolstojs Verhältnis zu den verschiedenen Konfessionen, Religionen und philosophischen Richtungen sowie die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte seiner theologischen und kirchenkritischen Konzepte. Die Publikation dient dem Ziel, die Debatte um Tolstojs Ideen neu zu lancieren und auf deren Wirkmächtigkeit und Aktualität hinzuweisen. Sie richtet sich sowohl an ein Fachpublikum aus Theologie und Slavistik wie auch an die breitere Öffentlichkeit.

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Inhalt    Alles anzeigen
Pressestimmen    
»Alle Beiträge sind fundiert geschrieben, leserfreundlich präsentiert und mit einem Anmerkungsapparat versehen. […] So ist insgesamt ein wissenschaftlich ansprechendes, gut informierendes Buch gelungen, das sicher nicht nur die Tolstoj-Forschung bereichert, sondern auch den interdisziplinären Austausch zwischen Theologie und Slavistik Standards setzt. An ihm lässt sich vieles in nuce studieren, was Europa bis heute beschäftigt.« Maike Schult, in ThLZ 141 (2016), Sp. 390ff.

 
Theologische Literaturzeitung, Heft: 4/2016


»So bekommt man mit diesem inhaltsreichen Band sehr sehr viel in die Hand. Eine Anschaffung, die sich auch langfristig lohnt.«
theology.de , 04.02.2015, Heft: 12/2014


»Auf manche Bücher hat man gewartet, ohne es wissen. Der vorliegende Sammelband ist so ein Buch, und die Bezeichnung >Sammelband< trifft es nur zum Teil. Es ist ein Arbeits- und Studienbuch, eine Quellensammlung mit Kommentierung, ein Autorenporträt, ein Stück europäischer Literatur- und Geistesgeschichte, Fundgrube, Inspiration, Kulturtransfer. Ein aus vielen Steinen zusammengesetztes Mosaik, das die Komplexität eines Mannes aufzeigt, den viele Deutsche kennen, aber nicht aus dieser Perspektive: der russische Schriftsteller Lev Tolstoj (1828-1910), hier beleuchtet als Kirchenkritiker und theologischer Denker.«
Theologische Literaturzeitung (Maike Schult), Heft 4, 2016
 
Theologische Literaturzeitung, 15.06.2016, Heft: 4/2016


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