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Autorenporträt

Barbara Wolbring


PD Dr. Barbara Wolbring ist als wissenschaftliche Koordinatorin des Zentrums Geisteswissenschaften Teilprojektleiterin im BMBF-Projekt »Starker Start ins Studium« der Goethe-Universität Frankfurt a.M. Die diesem Buch zugrunde liegende Arbeit wurde mit dem Werner Pünder-Preis 2013 ausgezeichnet.


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Barbara Wolbring

Trümmerfeld der bürgerlichen Welt

Universität in den gesellschaftlichen Reformdiskursen der westlichen Besatzungszonen (1945–1949)

1. Auflage 2013
488 Seiten mit 1 Abb. und 12 Tab. gebunden
ISBN 978-3-525-36014-9
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. - Band 087

75,00 €
PDF eBook 59,99 € KAUFEN

Die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus intensiv geführten öffentlichen Auseinandersetzungen über die Universität werden in der Studie als Ausdruck des gesellschaftlichen Reformdiskurses betrachtet. Die Universität war seit dem 19. Jahrhundert als höchste Bildungsinstitution die Zentralinstanz der bürgerlichen Gesellschaft und aufgrund ihres weltweiten Ansehens ein nationaler Identifikationsort. In den Diskursen über die Universitäten und ihren Reformbedarf wird ein breites Spektrum verschiedener, häufig gegenläufiger Ansätze aufgezeigt, wie aus den geistigen und materiellen Trümmern der bürgerlichen Welt eine demokratische Gesellschaft errichtet werden sollte. Dabei ging es um die zentralen Fragen der Zeit: Um Schuld und Verantwortung für den Nationalsozialismus und für die im deutschen Namen verübten Verbrechen; um die soziale Öffnung der Universität und damit um Chancengleichheit, um die politische und persönliche Funktion von Bildung und um die Frage, welche Prozesse und Strukturen eine Demokratie erfordere.
Gegenüber der gängigen Überzeugung von der Neuerungsresistenz der Universitäten zeichnet die Studie ein differenzierteres Bild. Sie zeigt die Universität der westlichen Besatzungszonen als Austragungsort gesellschaftlicher Debatten, die sich auch in den Auseinandersetzungen über die Reform der Universität selbst spiegeln. Die Universitätsreform der Bundesrepublik begann in der Besatzungszeit und nicht erst in den 1960er Jahren.

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Pressestimmen    
»Baraba Wolbring hat mit ihrer Habilitations­schrift eine wichtige und überzeugende Analyse des bildungspolitischen Neubeginns unter de­mokratischen Vorzeichen verfasst, die zugleich grundsätzliche Überlegungen zur inneren Funk­tionslogik von Bildung, Wissenschaft und Hoch­schule und zu ihrer gesellschaftlich-politischen Relevanz anregt.«
Neue Politische Literatur, Heft: 1 (2014)


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08.05.2014

8. Mai 1945 – Tag der Befreiung

Am heutigen Datum wird dem Ende des Zweiten Weltkrieges in Europa gedacht. Aus gegebenem Anlass möchten wir Ihnen eine passende Auswahl an Büchern aus dem Verlagsprogramm von Vandenhoeck & Ruprecht vorstellen.

Titel der Reihe
Schriftenreihe der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.