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Herausgeberporträt

Stephan Conermann


Prof. Dr. Stephan Conermann lehrt Islamwissenschaft am Institut für Orient- und Asienwissenschaften der Universität Bonn.


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Stephan Conermann (Hg.)

Ubi sumus? Quo vademus?

Mamluk Studies – State of the Art

1. Auflage 2013
362 Seiten gebunden
ISBN 978-3-8471-0100-0
Bonn University Press bei V&R unipress

Mamluk Studies - Band 003

55,00 €
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Dieser Band nimmt Quellen in den Blick, die bisher häufig genug im Schatten der Chroniken und der normativen Literatur standen. Kostbare Informationen liefern uns etwa Schriften gegen unzulässige Neuerungen oder unstatthafte Sitten und Gebräuche, Pilgerführer, Reiseberichte, prosopographische und biographische Schriften, Journale und Tagebücher, Volksromane, Urkunden und Kanzleihandbücher. Grundsätzlich gilt allerdings für die Mamlukologie insgesamt, dass noch enorm viel Grundlagenarbeit in Form von Texterschließung geleistet werden muss. Die notgedrungene Konzentration auf handschriftliches Material mag auch dazu geführt haben, dass sich die mit der Mamlukenzeit befassten Wissenschaftler/innen nur in ganz seltenen Fällen mit interdisziplinären Fragestellungen oder Theorieangeboten beschäftigt haben.  Dass allerdings in den letzten Jahren dennoch viele innovative Ansätze verfolgt worden sind, zeigt dieser Band, der zum ersten Mal eine umfassende Bestandsaufnahme der laufenden Forschung zum Mamlukenreich (1250–1517) liefert.

Sources, which have so far often been overshadowed by chronicles and normative literature, are also the focus of interest of this book. Treatises against unacceptable innovations, pilgrims’ guidebooks, travel reports, prosopographical and biographical writings, journals and diaries, folk novels, documents and law manuals can provide us with valuable information. But what generally applies for Mamlukology is the fact that an enormous amount of fundamental work in the edition of texts remains yet to be done. Many Mamlukists are primarily engaged in this activity. It may also have been this unavoidable focus on handwritten materials that resulted in the fact that the scholars studying the Mamluk Era have only very rarely occupied themselves with interdisciplinary questions or theoretical hypotheses. Nevertheless, during the last ten years a lot of innovative research has been done in this field. For the first time, this book presents the state of the art with regards to the Mamluk “Empire”.

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