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Autorenporträt

Susanne Gatzemeier


Dr. Susanne Gatzemeier ist Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Alte Sprachen — Lehrstuhl für Latein der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen.


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Susanne Gatzemeier

Ut ait Lucretius

Die Lukrezrezeption in der lateinischen Prosa bis Laktanz

1. Auflage 2013
341 Seiten gebunden
ISBN 978-3-525-25298-7
Vandenhoeck & Ruprecht

Hypomnemata. - Band 189

90,00 €
PDF eBook 74,99 € KAUFEN

Die Arbeit untersucht mit den Mitteln der Intertextualitätsforschung die Rezeptionsgeschichte von Lukrezens »De rerum natura«. In ihrem Mittelpunkt steht die Analyse vor allem der wörtlichen Lukrezzitate und Erwähnungen des Lukrez in lateinischer Prosa in der Zeit zwischen ca. 50 v. und 310 n. Chr.
Die Untersuchung nimmt ihren Ausgang vom ersten überlieferten Urteil über Lukrez bei Cicero, behandelt anschließend die Dokumente der Lukrezrezeption in der spätrepublikanisch-augusteischen und der frühkaiserzeitlichen Literatur und analysiert dann die Rolle des Lukrez in der Zeit des so genannten Archaismus. Abschließend wird die umfangreiche christliche Rezeption des Lukrez in vorkonstantinischer Zeit, vor allem bei den christlichen Apologeten Arnobius und Laktanz in den Blick genommen.

Durch die Herausarbeitung analoger Strukturen in Lukrezens »De rerum natura« und in Ciceros »De re publica« kann nachgewiesen werden, dass Cicero »De rerum natura« in der zweiten Hälfte der 50er Jahre gekannt hat, womit die schwierige Datierung des Lehrgedichts eingegrenzt werden kann.
Dass Seneca Epikur als Philosoph, Lukrez dagegen als Dichter rezipiert, ist ebenso wichtig wie nicht unbedingt selbstverständlich. Frappierend ist, dass Lukrez auffallend wenig inhaltlich von Prosaautoren rezipiert wird (eine interessante Ausnahme ist Apuleius.).
Eine ebenfalls besonders wichtige Erkenntnis wird die bisherige Forschung zur Korrektur zwingen. Gatzemeier weist nach, dass die Christen Lukrez eben gerade nicht nur als Dichter, sondern auch als Philosophen schätzten und auch in diesem Sinne für ihre Rezeption der klassischen Literatur und Kultur fruchtbar machten.

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