10.09.2015

Veranstaltung: »Die Nürnberger Gesetze. 80 Jahre danach«

Die Nürnberger Gesetze. 80 Jahre danach
Tagung zu Vorgeschichte, Bedeutung und Folgen der NS-Rassengesetze
Vom 15. bis 16. September 2015 im Kammergericht Berlin.


 
Mit dem »Reichsbürgergesetz« und dem »Gesetz zum Schutz des deutschen Blutes und der deutschen Ehre«, die am 15. September 1935 in Nürnberg  verabschiedet wurden, formulierte der NS-Staat seine Rassenideologie in Gesetzesform. Die Nürnberger Gesetze kodifizierten einen diskriminierenden Sonderstatus jüdischer Deutscher, der in den folgenden Jahren kontinuierlich verschärft wurde und eine Stufe in der Eskalation hin zur Vernichtungspolitik während des Krieges markiert.
 
Am 80. Jahrestag ihrer Verkündung sollen in Berlin die Vorgeschichte der Nürnberger Gesetze, die symbolische und juristische Bedeutung ebenso wie ihre Nachwirkungen in einer Konferenz diskutiert und dokumentiert werden. Die
Tagung findet im Kammergericht statt, dem Ort, an dem der Alliierte Kontrollrat die Nürnberger Gesetze im September 1945 für nichtig erklärte.
 
Unter Schirmherrschaft des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz und des Bundesministeriums des Innern kooperieren für diese Tagung: Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Institut für
Zeitgeschichte München – Berlin, Potsdamer Gedenkstätte Lindenstraße, Kammergericht Berlin, Verein Forum Recht und Kultur im Kammergericht e.V. und Verfassungsgericht des Landes Brandenburg.

Tagungsort
Kammergericht Berlin
Elßholzstraße 30–33
10781 Berlin

Mit dabei ist Alexandra Przyrembel, Autorin des Buches »Rassenschande«.

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