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Autorenporträt

Christopher Weikert


Christopher Weikert

Christopher Weikert ist Althistoriker und lebt in Wald ZH, Schweiz. Seine diesem Buch zugrunde liegende Dissertation entstand im Rahmen des Graduiertenkollegs »Generationenkonflikte und Generationenbewusstsein in Antike und Mittelalter« an der Universität Bamberg.


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Christopher Weikert

Von Jerusalem zu Aelia Capitolina

Die römische Politik gegenüber den Juden von Vespasian bis Hadrian

1. Auflage 2016
425 Seiten mit 1 Karte
ISBN 978-3-647-20869-5
Vandenhoeck & Ruprecht

Hypomnemata. - Band 200

79,99 €
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Im Jahr 70 n. Chr. wurde Jerusalem bei der Niederschlagung des Jüdischen Aufstands von den Römern zerstört. Die Gründung der römischen Kolonie Aelia Capitolina an ihrer Stelle löste den Bar Kochba-Aufstand (132–136) aus, dessen Rom nur mühsam Herr werden konnte. Neben diesen Ereignissen legt der blutige Aufstand der jüdischen Diaspora (116–117) nahe, dass das Verhältnis zwischen Römern und Juden in diesen Jahren außergewöhnlich schlecht war.Die vorliegende Studie untersucht die römische Politik gegenüber den Juden in diesem Zeitraum umfassend anhand der disparaten Quellen, aus denen bis heute sich widersprechende Hypothesen zur Erklärung der krisenhaften Entwicklung gebildet werden.Den Ausgangspunkt der Untersuchung stellt der römische Bürgerkrieg im sogenannten Vierkaiserjahr 69 n. Chr. dar, in dem Vespasian die Herrschaft erringen und eine neue – die flavische – Dynastie begründen konnte. Den Sieg über die Juden rückte er aus legitimatorischen Gründen in den Mittelpunkt seiner Außendarstellung, um seinen gewaltsamen Griff nach der Macht in der öffentlichen Wahrnehmung zu überdecken. Judäa, das als Zentrum und Heimat der Juden bisher weitgehende religiöse Autonomie genossen hatte, wurde nun immer mehr wie die übrigen Provinzen des Römischen Reiches behandelt. Bei konservativen Juden stieß diese Entwicklung, die aus römischer Sicht in der Regel verwaltungspolitischen Notwendigkeiten folgte, ohne bewusst antijüdisch zu sein, zunehmend auf Widerstand.

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Pressestimmen    
»W. hat eine äußerst sorgfältige und in ihren Ergebnissen überzeugende Arbeit vorgelegt, die vor allem durch ihren systematischen Aufbau und ihre Verlässlichkeit im Detail besticht. Auf einem vielbeforschten Gebiet wird W.s auch durch Indizes gut erschlossenes Buch sicherlich zu einer wichtigen Referenz für Forschung und Lehre werden.«
Theologische Literaturzeitung (Benedikt Eckhardt), Heft: 6 (2017), Sp. 609.


»Der Wert dieses übersichtlich präsentierten und mit akribischer Gründlichkeit erarbeiteten Bandes besteht vor allem in der Aufarbeitung des Forschungsgeschichte und des aktuellen Forschungsstandes. Insofern ist er gerade für Geschichtslehrerinnen und -lehrer, die sich mit dieser Thematik beschäftigen wollen, aber auch für den universitären Bereich sehr zu empfehlen, da er einen schnellen, zuverlässigen und gründlichen Einblick in einen komplexen Stoff ermöglicht.«
geschichte für heute (Thomas Witulski), Heft: 04 (2017)


»Insgesamt [...] ist das Buch außerordentlich hilfreich und führt zum ersten Mal aus römischer Perspektive die großen drei Aufstände zwischen 70 und 135 zusammen (die Pogrome in Alexandria werden nicht behandelt). Die Ergebnisse müssen nicht jeden überzeugen, aber sie sind immer nachvollziehbar entwickelt und begründet, die Quellen- und Literaturkenntnis ist beachtlich. Mit dieser Dissertation hat Weikert eine solide Visitenkarte abgeliefert.«
Zur Quelle.
H-Soz-Kult (Ernst Baltrusch), 29.06.2017


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