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Autorenporträt

Katharina Rost


Dr. Katharina Rost ist Gesundheitswissenschaftlerin und arbeitet als selbstständige Hebamme in Nürnberg.


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Katharina Rost

Wenn ein Kind nicht lebensfähig ist

Das Austragen der Schwangerschaft nach infauster pränataler Diagnose – Erfahrungen betroffener Frauen

1. Auflage 2015
383 Seiten mit 7 Abbildungen kartoniert
ISBN 978-3-8471-0373-8
Universitätsverlag Osnabrück bei V&R unipress

Frauengesundheit - Band 010

50,00 €
PDF eBook 39,99 € KAUFEN

Die pränatale Diagnose, dass das Ungeborene nicht lebensfähig sein wird, bedeutet häufig einen automatischen Abbruch der Schwangerschaft. Wie erleben aber Frauen, die eine solche Schwangerschaft weiterführen, den Entscheidungsprozess und die verbleibende Schwangerschaft? Diesen Fragen widmet sich der Band und schließt damit diese Forschungslücke. Anhand von qualitativen Interviews mit betroffenen Frauen wird ein Prozessmodell entwickelt, das nicht nur auf den Entscheidungsprozess fokussiert, sondern auch die Diagnosemitteilung als Einschnitt aufzeigt, der einen komplexen Neuausrichtungsprozess in Bezug auf Konzepte zur Identität als Mutter und Vorstellungen über das Kind erfordert und der auch an die Gestaltung der Betreuungssituation besondere Anforderungen stellt.

When women are confronted with the prenatal diagnosis of a fetal abnormality, they have to decide whether to terminate or continue that pregnancy. Studies show that most women decide to terminate the pregnancy . While studies exist in Germany about women continuing pregnancies after the diagnosis of a viable fetal impairment such as Down-Syndrom, little is known about women who decide to continue pregnancy after the prenatal diagnosis of a lethal condition. This study examines the experiences of women, who continue their pregnancy after the diagnosis of “inviability of the child”. Furthermore this study aims to develop recommendations in order to improve the support and care provided by health professionals.The main result of the research is that women experience the diagnosis as a severe biographical disruption during the state of pregnancy, which requires a complex process of re-adjustment. The diagnosis and the resulting decision-making has to be understood as a dynamic part within this process of reorientation, not as the endpoint of this process.

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