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Autorenporträt

Stefanie Mathilde Frank


Dr. Stefanie Mathilde Frank ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin, Mitglied von CineGraph Babelsberg e.V. und Redakteurin von Filmblatt.


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Stefanie Mathilde Frank

Wiedersehen im Wirtschaftswunder

Remakes von Filmen aus der Zeit des Nationalsozialismus in der Bundesrepublik 1949–1963

1. Auflage 2017
451 Seiten mit 32 Abbildungen und einer CD gebunden
ISBN 978-3-8471-0743-9
V&R unipress

Cadrage. - Band 004

65,00 €
PDF eBook 54,99 € KAUFEN
Ausgezeichnet mit dem »Nachwuchsförderpreis Kommunikationsgeschichte 2017«

Remakes sind ein typisches Phänomen im Publikumskino der Adenauer-Zeit. Zu einem Großteil basierten diese Remakes auf Stoffen und Drehbüchern, die bereits in der NS-Zeit verfilmt worden waren. Einerseits besteht dadurch eine direkte Verbindung zur Populärkultur im Nationalsozialismus, andererseits handelt es sich um Neuverfilmungen, also neue Inszenierungen der alten Filme. Die Remakes bewegen sich damit im Spannungsfeld zwischen Kontinuität und Veränderung. Wiedersehen im Wirtschaftswunder analysiert diese Remakes erstmals in ihren strukturellen Rahmenbedingungen, fragt nach dem Wandel im Laufe der 1950er Jahre und nach dem Verhältnis zwischen dem Publikumskino im Nationalsozialismus und dem in der frühen Bundesrepublik.

 

Remakes were a typical phenomenon in public cinema during the Adenauer era. This has been the general consensus in research for years. The production of remakes fed off a myriad of materials and screenplays filmed under the National Socialists. There is thus a direct link to the popular culture of National Socialism. At the same time, remakes – i.e., new productions of old films – highlight the poles spanning traditional reference and change. For the first time ever, this study systematises and analyses these remakes of Nazi films within their structural framework and questions both the transitions that occurred over the course of the 1950s and the relationship between the National Socialist public cinema and that in the nascent Federal Republic.

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