Recommend

Sebastian Voigt

Der jüdische Mai ’68

Pierre Goldman, Daniel Cohn-Bendit und André Glucksmann im Nachkriegsfrankreich

2. Edition 2016
384 pages
ISBN 978-3-525-37049-0
Vandenhoeck & Ruprecht

Schriften des Simon-Dubnow-Instituts. - Band 022

70,00 €
PDF eBook 59,99 € BUY

More info on book

Media library

Downloads
Title info (PDF)
Reviews    
»Es ist das Verdienst der Arbeits Voigts gezeigt zu haben, dass - und in welcher Weise - es diese persönlichen, familiengeschichtlichen Erfahrungen gewesen sind, die auf das spätere politische Engagement der nachgeborenen Söhne prägend gewirkt haben. Ausführlich hat er die Publikationen seiner drei Protagonisten zusammengetragen und dabei kritisiert, dass man derlei Familien-Erfahrungen als Ursprünge politischen Handelns gerade in Deutschland lange nicht zur Kenntnis nehmen wollte.«
(Uri R. Kaufmann)
Judaica, Heft: 3 (2016)


»Im klugen verweben der Ereignisgeschichte mit den jeweiligen Familiengeschichten, ihren >Gedächtnisräume[n]< und >Gedächtniszeiten< liegt Voigts besonderes Verdienst.«
(Katharina Marlene Hey)
Zeitschrift für Geschichtswissenschaft, Heft: 3 (2016)


»Wurden Goldman, Cohn-Bendit und Glucksmann auch in dessen Kontext als Fallbeispiele ausgewählt, behandelt Voigt ihre familien- und erfahrungsgeschichtliche Prägung und ordnet ihre Lebenswege auf aufschlussreiche und anschauliche Weise in die komplexen Entwicklungen Frankreichs und Europas des 20. Jahrhunderts ein.«
Chilufim - Zeitschrift für Jüdische Kulturgeschichte (Alexandra Preitschopf), Heft: 21 (2016)


»Was Voigt in geradezu fulminanter Weise herausarbeiten kann, ist die zentrale Bedeutung, die die Erfahrung der Nichtzugehörigkeit - alle drei Protagonisten stammen aus Familien, die von Staatenlosigkeit, Pass-Entzug, Ausbürgerung, Flucht und Migration betroffen waren - als Antriebsfeder sozialen und intellektuellen Engagements entfalten kann. Selbstverständlich kann gerade dabei die spezifisch jüdische Erfahrungsgeschichte gar nicht genug betont werden und Voigts Studie kommt das Verdienst zu, die Besonderheit eben dieser Prägung in der europäischen Linken der Nachkriegszeit nachvollziehbar dargelegt zu haben.«
(Miriam Rürup)
Zur Quelle
H-Soz-Kult, 03.01.2017


Reader comments  


Enter own comment


Enter own comment

Your name:*
Your e-mail:*
Your comment:*
Security code:* Please enter security code

No HTML code or URLs are allowed in comments. Reader comments are published only after approval of the publisher.


Further books in this series
Schriften des Simon-Dubnow-Instituts.