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Annemarie Jost

Rhythmen der Kommunikation

Wie zwischenmenschliche Abstimmung gelingt


1. Auflage 2009
191 pages mit 5 Abb. und 1 Tab., kartoniert
19.95 € [D]
ISBN 978-3-525-40417-1

About this book

Everywhere speed is asked for. There are, however, quick and slow people. When they meet conflict is often at hand.

Reviews

»Jeder, der über »schnell oder langsam«, Zeit haben oder nicht haben, Stress und Entspannung und eigene Lebensrhythmen nachdenkt oder von Berufs wegen damit zu tun hat, sollte sich von diesem Buch inspirieren lassen.«
Oda Baldauf-Himmelmann, www.socialnet.de
Zur vollständigen Besprechung
»Der Autorin ist mit ihrem Buch eine originelle und stimmige Annäherung an Beziehungen und Beziehungskonflikte über ein bislang eher vernachlässigtes Thema gelungen: Zeitliche Abstimmungsprozesse in der Kommunikation.«
Vera Hähnlein, Familiendynamik

Content

Vorwort

Einführung
Nehmen wir wechselseitig unsere Eigenzeiten wahr oder blicken wir beide auf die Uhr?
Warum ist das (klassische) physikalische Zeitkonzept hier weniger hilfreich?

Teil I: Wie entstehen Zeitgestalten im Laufe des Lebens?
Der Ursprung der persönlichen Zeiterfahrung
Wie können wir uns überhaupt miteinander abstimmen?
Die weitere Entwicklung
Ganzheitliche Entwürfe und Fragmente
Endlichkeit und Tod
Regenerationszyklen
Fazit

Teil II: Zeitliche Abstimmungen genauer betrachtet
Zeitliche Feinfühligkeit in einer Kultur der Achtsamkeit
Ein Definitionsversuch der zeitlichen Feinfühligkeit
Die Abstimmung der Geschwindigkeit
Macht und Kontrolle
Kopplung und Kontinuität
Themen-, Ebenen- und Fokuswechsel
Ein Ausflug in die Gesprächsanalyse
Parallelität und Konzentration
Mittel- und langfristige Zeitstrukturen und das Verfolgen eigener Ziele
Individuelle Zeitstrategien und mögliche Konflikte
Konzentration – meditative Achtsamkeit oder zwanghafte Kontrolle
Der Reiz des Neubeginns, der Stimulation und der Abwechslung
Können sich Senkrechtstarter und bedächtige Verzögerer einigen?
Handlungsbögen und Handlungsdynamik
Die Beendigung von Handlungsbögen
Pünktlichkeit
Der Umgang mit Schwierigkeiten bei der zeitlichen Abstimmung
Die Tagesstrukturierung und das Aushandeln und Abrechnen von Zeit
Fazit
Gesellschaftliche Betrachtungen
Bildung, Kindererziehung und Medien
Die Schwierigkeiten der Eltern
Der Zerfall von Zeitstrukturen bei Menschen mit Demenz – Anforderungen an Helfer und notwendige Veränderungen in öffentlichen Räumen

Teil III Konzepte für die Praxis
Zeitmanagement oder zeitliche Selbsterfahrung?
Ein Zentrum für alternative Zeiterfahrung
Ziele, Anforderungen an Gruppenleiter und Arbeitsweisen
Spezielle Workshops und Bildungsveranstaltungen
Schnell oder langsam? Ein kurzer Einführungsworkshop
Ein Training für (Ehe-)paare
Schulungen für freiwillige und professionelle Helfer im Umgang mit Demenzkranken
Zeitliche Feinfühligkeit und Elternberatung

Schlusswort

Danksagung

Literatur
Bücher und Zeitschriftenartikel
Internetquellen