Karl Heinz Pleyer
Traumatischer Stress in der Familie
Systemtherapeutische Lösungswege. Mit Geleitworten von Wilhelm Rotthaus und Gerald Hüther
2. Auflage 2011
322 pages mit 8 Abb., kartoniert
29.95 € [D]
ISBN 978-3-525-40207-8
Short information
Practical help for traumatised families.About this book
Traumatised families desperately need help. New paths to delivering that assistance may be found in systemic therapy in conjunction with trauma therapy.
Whether occurring because of war, civil war, the death of a parent, severe illness, accidents, assaults, early-childhood abuse, or traumatic experiences in foster care – any of these events can set a family off course. Today many counselling centers and child and adolescent psychiatrists have come to trust in the self-healing capabilities of the family and to use trauma-oriented systemic therapy, as Alexander Korittko and Karl-Heinz Pleyer demonstrate in this volume. Numerous case examples illustrate how traumatised parents and children together can profit from this approach.
Reviews
»Vielen Therapeuten und Studenten wird dieses Buch eine wichtige Hilfe sein [...].«
Christian Döring, Buecherveraendernleben
Zur vollständigen Besprechung
»Das Buch erweitert die Perspektive auf familiäre Interaktionsprozesse im Hinblick auf möglicherweise erlittenen traumatischen Stress und damit auch das Handlungsspektrum für therapeutische Zugänge. Sehr empfehlenswert!«
Cornelia Tsirigotis, Zeitschrift für Systemische Therapie
»Ich möchte es besonders ans Herz legen allen, die in ihrer beruflichen Arbeit mit ›schwierigen Familien‹, ›schwierigen Kindern‹ zu tun haben. Sehr empfehlenswert!«
Cornelia Tsirigotis, Zeitschrift für systemische Therapie und Beratung
»Mit dem vorliegenden Band von Alexander Korittko und Karl Heinz Pleyer haben wir ein solch qualifizierendes Buch zur Hand, das den aktuellen wissenschaftlichen Stand wiedergibt, aber auch den aktuellen Stand bester 30jähriger Praxis einer Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Eltern und einer Kinder- und Jugendpsychiatrie.«
Anne Loschky, SpielRäume
»[…] Empfehlenswert.«
Michaela Huber, Trauma & Gewalt
»Die Autoren setzen mit dieser Veröffentlichung einen Meilenstein für die therapeutische Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern.«
Peter Luitjens, systhema
»Das Buch stellt eine Bereicherung für alle dar, die sich beruflich oder in Ausbildung befindlich mit Fragen des Umgangs mit traumatisierten Kindern beschäftigen.«
Peter Bünder, socialnet.de
zur vollständigen Besprechung
»Lesen Sie dieses Buch!«
Susanne Altmeyer, Familiendynamik
Content
Geleitwort von Wilhelm RotthausGeleitwort von Gerald Hüther
Vorwort
Systemische Therapie und Traumatherapie – eine gute Synthese
Erster Teil: Traumatischer Stress, der von außen auf Familien einwirkt
Stress als Bestandteil familiärer Entwicklung
Wenn nichts mehr ist, wie es war: Trauma und Familie
Die Neurobiologie des Traumas
Die Posttraumatische Belastungsstörung
Generationsübergreifende Perspektiven
Systemische Behandlungsansätze
Exkurs: Historische Aspekte der Psychotraumatologie
Was Familien Stress und Trauma entgegensetzen: Interaktionelle Ressourcen
Posttraumatisches Wachstum
Familienresilienz
Familienressourcen
Wenn die Selbsthilfekräfte wirken: Akute Traumanachsorge
Akute Reaktionen bei Kindern und Jugendlichen
Debriefing
Psychologische Erste Hilfe
Das erstarrte Mobile: Posttraumatische Familieninteraktionen
Wenn das Familienteam vom Schmerz überwältigt ist: Simultane Traumatisierung
Wenn das Familienteam getrennt war: Parallele Traumatisierung
Wenn die Familie mitleidet: Sekundäre Traumatisierung
Wenn die Kindheit katastrophal war: Entwicklungstraumata und Paartherapie
Wenn die Traumavergangenheit in die Gegenwart springt: Traumatisierte Kinder in Pflegefamilien
Wenn Familien mit Schock und Tod umgehen müssen: Traumatische Trauer
Zweiter Teil: Traumatischer Stress, er sich innerhalb von Familien entwickelt
Traumatisierte Eltern und ihre Kinder
Vorbemerkungen zum Bezugsrahmen
Überlegungen zum Trauma aus systemischer Sicht
Exkurs: Dissoziation – Wie wir Stress unter Kontrolle halten
Dissoziation hat viele Erscheinungsformen
Dissoziation als organisierende Kraft
Dissoziation als salutogene Kraft
Wenn Eltern hilflos werden
Das »parentale Trauma« als eigenständige Traumakategorie
Hilflosigkeit als Traumaphänomen
Wenn die Bewältigung des einen zum Trauma des anderen wird
Co-traumatische Prozesse
Spezifische traumatische Beziehungsmuster
»Laissez-faire« als Muster dissoziativer Beziehungsgestaltung
Traumaorientierte Familiendiagnostik
Traumabezogene anamnestische Interviews mit Eltern
Familienfragebogen zur Indikationsprüfung einer traumaorientierten Therapie
Halbstandardisiertes Interview zum elterlichen Wirksamkeitserleben
Modifizierte DESNOS-Kriterien als Leitfaden für die Erfassung elterlicher Befindlichkeit
Systemische Vorgehensweisen
Selbstorganisation, Ressourcen-, Beziehungs- und Kontextorientierung als Prämissen
Information und Energie: Zwei Aspekte des Traumas und seiner Bewältigung
Muss man Traumatisierte zu ihrem Glück zwingen?
Einige Regeln für die Arbeit in komplex traumatischen Konstellationen
Einen Kontext schaff en, der Veränderungen anregt
Die Arbeit mit Eltern und ihren Kindern: Sechs Grundsätze
Stärkung der parentalen Kompetenz als zentrales Therapieziel
Interventionen in Muster und Strukturen
Typische Schwerpunkte im Therapieverlauf
Eine fragmentierte kindliche Persönlichkeit:
Kommentierter Therapieverlauf
Ausblick
Literatur
Anhang
Informationsblätter
Diagnosestellung und Therapieverlauf
Literaturempfehlungen für Betroffene