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Simona Slanicka

Krieg der Zeichen

Die visuelle Politik Johanns ohne Furcht und der armagnakisch-burgundische Bürgerkrieg


Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Band 182
1. Auflage 2002
368 pages mit 54 Abb., Leinen
48.95 € [D]
ISBN 978-3-525-35178-9

About this book

Die Kommunikationskultur des Mittelalters prägte eine Form der visuellen Öffentlichkeit, die von mannigfaltigen Bildern, Formeln, Herrschafts- und Hoheitszeichen beherrscht war. Als ein zentrales Element dieser Zeichensprache fungierten ›Devisen‹ – persönliche Erkennungszeichen, in denen visuelle und sprachliche Elemente kombiniert und zu einem Motto verdichtet wurden.
Simona Slanicka analysiert in ihrer Untersuchung den vielfältigen Gebrauch derartiger Devisen am Hof des burgundischen Herzogs Johann ohne Furcht (1371–1419) und beschreibt detailliert ihren medialen Einsatz in Herrschaftskonflikten als »Krieg der Zeichen«.

Reviews

»Es ist der umsichtige und zugleich umfassende methodische Zugriff auf eine konflikt- und krisenreiche Zeit der französischen Geschichte, der die Studie zu einem Wegweiser durch die Fülle der Überlieferung macht und vielfältige neue Einsichten eröffnet.«
Martin Kintzinger, Deutsches Archiv für Erforschung des Mittelalters