Krise des Historismus – Krise der Wirklichkeit
Wissenschaft, Kunst und Literatur 1880–1932
Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte, Band 228
1. Auflage 2007
375 pages mit 24 Abb., Leinen
58.95 € [D]
ISBN 978-3-525-35810-8
About this book
Subject of this volume is the emergence of historical cultural studies between 1880 and 1932. This book outlines a history of science as a story of problems, which aims at interdisciplinary understanding and an update of historical debates.
Contributors
Magdalena Bushart (Stuttgart), Holger Dainat (Magdeburg), Michael Hänel (Kassel), Johannes Heinßen (Stade), Reinhard Laube (Marbach), Aliki Lavranu (Rethymnon, Kreta), Oliver Lepsius (Bayreuth), Dirk Niefanger (Nürnberg), Otto Gerhard Oexle (Göttingen) und Hans-Jörg Rheinberger (Berlin).Reviews
»Der Band vermittelt eine Fülle von Informationen auf konzentriertem Raum und bringt wichtige Anstöße zur weiteren Diskussion.«
Dirk Fleischer, Theologische Literaturzeitung
Content
VorwortOTTO GERHARD OEXLE
Krise des Historismus - Krise der Wirklichkeit.
Eine Problemgeschichte der Moderne
JOHANNES HEINSSEN
Die frühe Krise des Historismus 1870-1900. Das Beispiel der Kunsttheorie
MAGDALENA BUSHART
›Form‹ und ›Gestalt‹. Zur Psychologisierung der Kunstgeschichte um 1900
ALIKI LAVRANU
Deskription, Kausalität und Teleologie. Zu Gustav Schmollers methodologischen und wissenschaftstheoretischen Positionen im Anschluss an den ›Methodenstreit‹
REINHARD LAUBE
Zwischen Budapester und Berliner Historismus. Eine Pathologie der ›Krise des Historismus‹ aus der Sicht eines ungarischen Emigranten
HOLGER DAINAT
Ein Fach in der ›Krise‹. Die ›Methodendiskussion‹ in der Neueren deutschen Literaturwissenschaft
DIRK NIEFANGER
Die historische Kulturwissenschaft und der neue Roman der 1920er und 1930er Jahre
MICHAEL HÄNEL
Begriff, Wissenschaft und Wirklichkeit: Ernst Cassirers ›Begriffsreform‹ und die ›Krise der Wirklichkeit‹
OLIVER LEPSIUS
Wandlungen in der juristischen Wirklichkeitswahrnehmung 1880-1932
HANS-JÖRG RHEINBERGER
Zur Historizität wissenschaftlichen Wissens: Ludwik Fleck, Edmund Husserl